Die erste Freiburger Pop-Up-Buchmesse „Freibuch“ vernetzt Künstler, Autoren und Verlage aus der Region miteinander. Besucher erwartet an drei Tagen neben Verkaufständen von Autoren aus der Region auch Lesungen, Buchvorstellungen und Workshops.
„Die Idee zur Freiburger Buchmesse ist mir vor vier Jahren gekommen“, blickt Arne Bicker, Koordinator der Planungsgruppe, auf die Entstehung der „Freibuch“, Freiburgs erster Pop-Up-Buchmesse zurück. Aus dieser Idee haben Ehrenamtliche um den Kulturverein der Kreativpioniere Freiburg die Buchmesse „Freibuch“ einwickelt, die von Freitag, 3. Mai, bis zum Sonntag, 5. Mai, in den Kreativhallen des Schopf 2 in der Schopfheimerstraße 2 in Freiburg über die Bühne gehen wird.
In Freiburg gebe es zwar viele Akteure, aber ein solches Event habe bisher gefehlt. „Wir wollten mit einer Buchmesse die ganzen Akteure vernetzen und sichtbar machen“, nennt Bicker zwei wichtige Ziele der Freibuch. Autoren, Künstler, kleinere und größere Verlage, Buchhandlungen oder Selbstpublisher sollen so eine Plattform bekommen, sich präsentieren und untereinander vernetzten zu können sowie ihre Bücher verkaufen zu können.
Bei der „Freibuch“ist der Eintritt frei
„Für viele dieser Akteure ist eine Teilnahme an der Buchmesse in Leipzig oder Frankfurt nicht erschwinglich“, erklärt Bicker. Deshalb war den Organisatoren auch wichtig, dass die Freiburger Buchmesse vonseiten der Veranstalter nicht kommerziell ist und mit einem geringen Budget auf die Beine gestellt wurde. „Die Aussteller müssen eine kleine Standgebühr bezahlen, mit der das Sicherheitskonzept getragen wird. Sie müssen aber keine Provision auf ihre Verkäufe an uns abgeben“, erklärt Bicker das Model der Pop-Up-Buchmesse. Außerdem sei für die Besucher der Eintritt zur Buchmesse frei.
Kinder sollen in lesen und Schreiben gefördert werKreativpioniere Freiburg
Eine weitere Säule, die den Veranstaltern wichtig ist, ist die Lese- und Schreibförderung für Kinder und Jugendliche. „Wir wollen die Kinder zurück zum Buch bringen“, erklärt Bicker, der weiß, wie schwer das in Zeiten des Smatrphones ist. Dafür sind verschiedene Workshops und Kreativstationen vorgesehen. „Außerdem gibt es für Kinder ab drei Jahren ein Vorlesezelt, in dem jede Stunde vorgelesen wird“, informiert der Mitorganisator. Begleitet wird die Buchmesse zudem von einer Kunstausstellung, bei der regionale Künstler Kunstwerke zum Thema Buch präsentieren.
Lesungen und Workshops werden angeboten
Als Veranstaltungsfläche dient ein alter Elektrofachbetrieb, der seit gut einem Jahr das Zuhause des Kulturvereins „Kreativpioniere Freiburg/Schildacker“ ist und nun auf rund 400 Quadratmetern zu einer Messefläche umgewandelt wurde. An den drei Messetagen gibt es – neben 39 Lesungen – auf der Hauptbühne ein Programm mit Diskussionsrunden, Performances und Buchvorstellungen. Außerdem werden verschiedene Workshops rund ums Thema Buch angeboten.
Am Tag vor der ersten Freiburger Buchmesse laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Wir liegen gut im Zeitplan. Auch die vielen Kunstwerke hängen alle an Ort und Stelle“, erklärt Arne Bicker, der sich auf den Startschuss von „Freibuch“ freut.