Alle, die Lust hatten, durften – auch ohne Skianzug – aufs Gruppenfoto und bekamen dafür ein Freigetränk. Foto: Karina Eyrich

Der Zulauf könnte noch größer sein, aber fürs erste Mal sind die Veranstalter des Weihnachtsdorfes, Martin Braun und Markus Ringle von BeSave, zufrieden.

Das Wetter macht den Veranstaltern des Weihnachtsdorfes zu schaffen, denn tagelanger Dauerregen wie nach den Feiertagen ist wenig geeignet, die Albstädter in großer Zahl auf den Bürgerturmplatz zu locken. Für einen Besuch der Après-Ski-Party im Ski-Anzug hingegen war’s am Samstag ein bisschen arg warm, und so durften auch all jene aufs Gruppenfoto, die einen Anorak oder die gemeine Winterjacke trugen.

 

Tobias Conzelmann rockte im Häuschen. /Eyrich

Bis 21 Uhr – der Nachbarn wegen – vergnügten sich die Gäste bei Party-Hits und genossen Flammkuchen, Milchreis, Pfannkuchen in allen Variationen, Kartoffelcrispies, Glühwein in rot, weiß oder rosé, Apfelpunsch und das Gespräch mit Freunden. Wenn es sich erst einmal herumspreche, dass das Weihnachtsdorf ein schöner Treffpunkt für den Abend sei, werde der Zulauf auch noch steigen, hoffen Martin Braun und Markus Ringle, die mit dem Dorf unterm Lichterzelt zur Belebung der Innenstadt beitragen wollen.

Bei Tobias Conzelmanns Konzert war das Weihnachtsdorf richtig voll. /Eyrich

Am Freitag ist ihnen das gut gelungen: Tobias Conzelmann sorgte mit eigenen und Cover-Hits für einen vollen Platz: Er spielte nicht auf einer Bühne, sondern im Häuschen, und zwar eine Vielzahl von Instrumenten vom Piano über die Gitarre bis zur Mundharmonika. Seinen Fans hat der musikalische Tausendsassa damit ein verspätetes Weihnachtsgeschenk gemacht – und dem Bürgerturmplatz volles Haus beschert.