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Neubulach Liebelsberg: Vier Verletzte bei Brand auf Campingplatz

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Aus noch nicht geklärter Ursache war an einem Wohnwagen ein Feuer ausgebrochen. Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw

Neubulach-Liebelsberg - In der Nacht auf Montag sind auf dem Campingplatz Erbenwald in Liebelsberg zwei Wohnwagen ausgebrannt. Vier Bewohner wurden verletzt, eine davon schwer.

Wenige Minuten nach 2 Uhr in der Nacht auf Montag waren die Brandschutzkräfte alarmiert worden, da im Ringweg des Campingplatzes sowohl Wohnwagen als auch deren Vorbau in Flammen standen.

Schwer verletzt, weil er sein Haustier retten wollte

Schwer verletzt wurde dabei der 43-jährige, aus Sindelfingen stammende Bewohner des ersten, in Brand geratenen Campingwagens, weil er versuchte, sein Haustier zu retten. Er hatte Rauchgas eingeatmet und wurde von der Notärztin versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. "Der Hase hat es leider nicht überlebt", berichtete Zink.

Indes konnte sich die vierköpfige Familie aus Horb auf dem Nachbargrundstück rechtzeitig in Sicherheit bringen. "Der Familienvater versuchte noch, mit Feuerlöschern den Schaden zu minimieren, was im leider nicht gelang", fasste der Pressesprecher zusammen. Auch diese Familie wurde zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.

"Die 41-jährige Frau, ihr 45-jähriger Ehemann und die 26-jährige Tochter mussten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung im Krankenhaus ambulant behandelt werden, die 16-jährge Tochter blieb unverletzt", informierte das Polizeipräsidium Karlsruhe in seiner Pressemitteilung.

Für die Feuerwehr stellten die Gasflaschen, mit denen traditionell die Wohnwagen beheizt werden, eine besondere Herausforderung dar. Deren Sicherheitseinrichtung reagierte und ließ den Inhalt ab, bevor der durch die Hitze erzeugte Druck zu groß wurde und die Gefahr der Explosion bestand.

"Zusätzlich hat der Inhaber des Campingplatzes die zentrale Gasversorgung stillgelegt, um ein unbemerktes Ausströmen des Gases zu verhindern und somit Gefahren von Passanten und Einsatzkräften minimal zu halten", erläuterte Zink. Ein Übergreifen des Feuers auf einen dritten Wohnwagen konnten die Brandschutzkräfte zwar nicht verhindern, diesen aber vor der vollständigen Zerstörung löschen. Zwei weitere Wagen sowie das Auto des Schwerverletzten wurden durch die große Hitze ebenfalls beschädigt.

"Ich bin froh, dass durch das schnelle Abschiebern, also schließen der zentralen Gasringleitung ein Ausbreiten der Flammen auf andere Teile des Campingplatzes verhindert werden konnte", zog der Einsatzleiter und Gesamtkommandant der Neubulacher Feuerwehr, Cetin Karanci, ein Fazit, als gegen 4.30 Uhr das Feuer gelöscht war.

Neben drei Abteilungen der Feuerwehr aus den Stadtteilen der Bergwerkstadt waren auch deren Führungsgruppe sowie der Gerätewagen Atemschutz aus Calw und die Zentrale Feuerwehrwerkstatt Calmbach mit Reserveausrüstung vor Ort. Zum Einsatzort war außerdem der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Renz aus Nagold geeilt, sodass rund 45 Brandschutzkräfte mit zehn Fahrzeugen im Einsatz waren.

"In der Folge des Einsatzes musste der Brandschutt mit einem Bagger auseinandergezogen und abgelöscht werden", berichtete Zink von den Folgearbeiten sowie der Brandwache der Kameraden aus Liebelsberg. Der DRK-Ortsverband Neubulach war mit sechs Kräften und drei Fahrzeugen, der Rettungsdienst und Notärztin mit acht Kräften vor Ort.

Brand brach vermutlich an einer Gasanlage aus

"Nach ersten Feststellungen brach der Brand im Bereich der Gasanlage am Wohnwagen des 43-Jährigen aus", verwies die Polizei auf Aussagen, dass es zu Beginn des Brandes zu mehreren kleinen Explosionen gekommen sein soll.

"Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 60.000 Euro und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen", sagte Feuerwehrpressesprecher Udo Zink. Die Ermittlungen dauern an.

 
 

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