Der gesamte Bereich um den Parkplatz "Vier blaue Bäume" war am Freitagnachmittag schnell zugeparkt – auch von vielen Auswärtigen. Foto: Sannert

Begegnungsverkehr gibt’s nur in der Loipe. Geparkt wird einfach, wo immer ein Plätzchen frei ist.

Die weitläufige Landschaft rund um Pfalzgrafenweiler wird in Corona-Zeiten bei Wintersportlern immer beliebter - was nun auch hier zu Menschenansammlungen führt.

Pfalzgrafenweiler - Der Ansturm hängt vor allem mit den heftigen Schneefällen in den vergangenen Tagen zusammen, vielleicht aber auch damit, dass die Zufahrtsstraßen zur Schwarzwaldhochstraße und zu anderen Wintersportgebieten im Nordschwarzwald immer häufiger wegen überfüllter Parkplätze und zu vielen Menschen gesperrt wurden.

Lesen Sie auch: Schwarzwaldhochstraße - Zufahrtsstraßen werden am Wochenende gesperrt

Besucher kommen nicht nur aus der Gegend

Vor allem am Freitagnachmittag lockten die gespurten Loipen in Pfalzgrafenweiler bei strahlendem Sonnenschein unzählige Langläufer an. Und so war der gesamte Bereich um den Parkplatz "Vier blaue Bäume" an der Landesstraße 404 im Kreuzungsbereich Durrweiler/Kälberbronn schnell zugeparkt. Denn dort beginnt die zehn Kilometer lange Russenbuschspur. Die Besucher kamen nicht nur aus dem Landkreis Freudenstadt, die meisten waren aus den Landkreisen Calw, Böblingen oder Tübingen und sogar darüber hinaus angefahren.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in unserem Newsblog

Geparkt wurde, wo immer ein Plätzchen frei war, ob auf Parkplätzen, an Einfahrten oder einfach entlang der Kreisstraße 4729 Richtung Kälberbronn, wo ein Begegnungsverkehr kaum mehr möglich war.

Die Fahrzeuge standen in einer langen Schlange in einer leichten Rechtskurve am Straßenrand und erschwerten damit auch noch die Sicht.

Begegnungsverkehr gab es dagegen auf der zweispurigen Loipe, da sie aus unterschiedlichen Richtungen angefahren wurde und die Wintersportler deshalb immer wieder an entgegenkommenden Langläufern vorbeifahren mussten.

Immer beliebter wird auch der Bösinger Schlittenhang an der Landesstraße 353 Richtung Egenhausen. Dort war am Freitagnachmittag zwar auch allerhand los, aber längst nicht so viel wie bei Durrweiler.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: