Sobald die Parkkapazitäten erschöpft sind und die Gefahr droht, dass Rettungswege und Durchgangsstraßen durch Falschparker blockiert werden, sollen die Zufahrtsstraßen erneut für den Ausflugsverkehr gesperrt werden. (Symbolfoto) Foto: Uli Deck/dpa

Behörden gehen gegen Besucheransturm vor. Teils chaotische Zustände an vergangenen Wochenenden.

Schluss mit lustig im Winterwunderland: Die Behörden werden auch am Wochenende gegen widerrechtliches Verhalten auf den Straßen des Nordschwarzwalds vorgehen.

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Region - Das haben die Landkreise Ortenaukreis, Rastatt und Freudenstadt, die betroffenen Städte und Gemeinden sowie das Polizeipräsidium Offenburg in einer gemeinsamen Besprechung vereinbart. Damit reagieren die Behörden auf die teils chaotischen Zustände an den vergangenen Wochenenden rund um die Schwarzwaldhochstraße durch den Ansturm von Tagesausflüglern.

Durch den anhaltenden starken Schneefall stünden an diesem Wochenende ohnehin deutlich weniger Parkplätze zur Verfügung als unter normalen Umständen. Sobald die Parkkapazitäten erschöpft seien und die Gefahr drohe, dass Rettungswege und Durchgangsstraßen durch Falschparker blockiert werden, würden die Zufahrtsstraßen erneut für den Ausflugsverkehr gesperrt. Die Polizei werde nach wie vor konsequent Verkehrsverstöße ahnden und, falls erforderlich, Autos abschleppen lassen.

Parallel würden in den Ausflugsgebieten durch Polizeistreifen die bestehenden Corona-Vorschriften kontrolliert. Angesichts dieser Umstände appellieren die Landratsämter und die Kommunen weiter eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen. "Meiden Sie die stark frequentierten Ausflugsziele und halten Sie sich an die geltenden Regeln", so die Behörden.

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