Ruhiger als sonst verlief die Silvesternacht in Baden-Württemberg - wie hier in der Stuttgarter Innenstadt. Foto: Christoph Schmidt/dpa

Weniger Verletzungen und Brände durch Feuerwerkskörper. Kaum Verstöße gegen Corona-Auflagen.

Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmen meldete die Polizei in der Silvesternacht kaum. Bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen in Stuttgart wurde dafür massiv gegen Versammlungsauflagen verstoßen.

Stuttgart - Silvester ist in Baden-Württemberg deutlich ruhiger als in den vergangenen Jahren verlaufen. Sie habe zwischenzeitlich auf ihr Kalenderblatt geschaut, so ruhig sei es gewesen: So fasst eine Sprecherin der Polizei in Stuttgart die Silvesternacht zusammen.

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Die Polizeipräsidien im Land und mehrere Feuerwehren meldeten weniger Verletzungen und Brände durch Feuerwerkskörper. Zudem seien Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmen überschaubar gewesen.

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Vereinzelt lösten Polizisten private Feiern in Wohnungen auf, weil zu viele Menschen dort waren, wie beispielsweise die Polizei Ludwigsburg berichtete. In der Corona-Verordnung des Landes war die Zahl der Menschen und Haushalte, die zusammen Silvester feiern durften, begrenzt.

Im Einsatz waren Beamte dafür wegen zahlreicher Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Bundes- und der Landesregierung in Stuttgart. Bei den insgesamt fünf Demonstrationen, die über den Donnerstagabend verteilt stattfanden, kam es wiederholt zu Verstößen gegen die Auflagen, wie die Polizei mitteilte.

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