Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Schramberg Nach Hangrutsch noch immer kein Schadenersatz

Von
Oliver Langpohl vor seinem Imbiss in Sulgen. Sein zweites wirtschaftliches Standbein hat er beim Erdrutsch Anfang 2019 verloren. Foto: Brüstle

Schramberg-Sulgen - Mehr als eineinhalb Jahre nach dem Erdrutsch auf dem Thomas-Phillips-Parkplatz wartet Oliver Langpohl, Inhaber des "Oli’s 73er Imbiss-Grill" in der Heiligenbronner Straße 21 in Sulgen, noch immer auf Schadensersatz für seinen Imbiss-Wagen.

Im Januar 2019 wurde dieser von den durch ein Unwetter abrutschenden Erdmassen eingeschlossen und von seinem Stellplatz weggeschoben. "Das wichtigste ist natürlich, dass niemandem etwas passiert ist", betont Langpohl. "Aber für mich bedeutete es, dass ich nicht mehr damit zu Festen und Veranstaltungen fahren konnte, was eigentlich die besten Umsätze bringt", rekapituliert er. Um die Buchungen nicht absagen zu müssen, habe er sich einen neuen Wagen gekauft und ausgestattet. "Da musste ich tief in die Tasche greifen."

Wer ist verantwortlich?

Bis das Gelände nach dem Hangrutsch gesichert war und er seinen alten Imbiss-Wagen abholen konnte, habe es ein Jahr gedauert. Schnell war klar, dass nichts mehr zu retten ist: "Der Wagen war in zwei Teile gespalten – ein Totalschaden. Aber das war auch schon abzusehen", meint Langpohl.

Seitdem warte er auf den Schadensersatz und habe sich dafür auch an einen Rechtsanwalt gewandt. "Keiner fühlt sich dafür verantwortlich. Von der Stadt meldet sich auch niemand", beklagt der Imbiss-Besitzer.

Nach dem Hangrutsch habe es weitere Ereignisse gegeben, die seine Arbeit erschwert hätten, allen voran zuletzt die Corona-Krise. "Solange der Kreisverkehr in Sulgen war, ist hier aber auch keiner reingefahren", führt er aus. Inzwischen habe sich die Arbeit trotz Einschränkungen durch die Corona-Auflagen wieder eingespielt. Umsatzeinbußen habe er aber weiterhin. "Ich hoffe einfach, dass es bei dem kaputten Imbiss-Wagen endlich zu einem Ergebnis kommt und wir den Schadensersatz bekommen", schließt Langpohl.

Artikel bewerten
38
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.