Plakate zu groß und zu viele aufgehängt: CDU-Landtagskandidatin Katrin Schindele nimmt im Wahlplakate-Streit noch einmal Stellung.  Foto: Schülke

CDU-Landtagskandidatin Katrin Schindele nimmt noch einmal Stellung zum Wahlplakate-Streit in Horb und Umgebung. FDP-Kandidat Timm Kern und AfD-Zweitkandidat Roland Tischbein hatten sich darüber beschwert, dass sich CDU und SPD nicht an die vorgegebene Anzahl von Wahlplakaten in Horb gehalten hätten.

Horb/Kreis Freudenstadt - Darüber hinaus hatte Schindele zu große Plakate verwendet. Kontrahent Kern erklärte in unserer Zeitung: "Die Größe A0 ist schon ein schweres Foulspiel." Beim digitalen Aschermittwoch der FDP im Kreis sagte er am Mittwochabend: "Wir sind keine Erbsenzähler. Wir wären nur für Fairness dankbar."

Lesen Sie auch: Streit um Wahlplakate in Horb

Das Presseteam von Schindele schreibt nun: "Da jede Gemeinde hierzu eigene Vorgaben machen kann, ist es nicht ausgeschlossen, dass auch mal ein Fauxpas passieren kann. So geschehen in Horb, wo sich der FDP-Landtagsabgeordnete Timm Kern in einem Artikel über die Anzahl und Größe der Wahlplakate politischer Mitbewerber echauffierte. Das Plakatieren wird von zahlreichen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern übernommen, welche ihre Freizeit dafür aufwenden, sich für den Wahlkampf einzusetzen."

"Für Kritik jederzeit offen"

Schindele nehme die Kritik hinsichtlich ihrer Wahlplakate jedoch sportlich und mit Humor. "Für Kritik ist sie jederzeit offen und bietet an, dass man darüber auch direkt mit ihr ins Gespräch kommen kann", heißt es in der Pressemitteilung

So versichert sie Kern dann auch, ihm als kleinen Ausgleich eines ihrer, nun dank eines weiteren Artikels, stadtbekannten Wahlbiers zukommen zu lassen. "Dass damit verbundene, freundschaftliche Gespräch, kann, so hofft sie, auf einer geplanten und coronakonformen Veranstaltung mit den Kandidatinnen und Kandidaten der Landtagswahl Ende Februar stattfinden, da es sonst aufgrund ihres vollen Terminkalenders auf die Zeit nach der Wahl verschoben werden müsste", schreibt die CDU.

Schindele wolle sich jedoch noch einmal ausdrücklich dafür bedanken, dass sich die Menschen im Landkreis Freudenstadt "so engagiert am Wahlkampf beteiligen".

Das Schindele-Team schreibt in der Pressemitteilung weiter: "Gerne können sich die Bürgerinnen und Bürger für Rückmeldungen bezüglich der Wahlplakate auch an die Kreisgeschäftsstelle der CDU in Freudenstadt wenden oder auf der Homepage von Katrin Schindele oder des CDU Kreisverbandes Kontakt aufnehmen."

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: