Stadtrat und Fotogeschäft-Inhaber Axel Reich will nicht mehr Oberbürgermeister von Freudenstadt werden. Am Freitagnachmittag kündigte er an, sich aus dem Rennen um das höchste Amt in der Stadt zurückzuziehen.
Erst in der vergangenen Woche hatten gleich zwei neue Bewerber ihre Kandidatur für das Oberbürgermeisteramt öffentlich gemacht. Nun lichtet sich das Bewerberfeld wieder: Denn Axel Reich (CDU) gab am Freitagnachmittag bekannt, dass er bei der Oberbürgermeisterwahl am 14. April nicht antreten wird.
Reich ist Mitglied des Freudenstädter Gemeinderats und betreibt am Marktplatz ein Fotogeschäft. Bereits im Mai des vergangenen Jahres hatte er überraschend angekündigt, für das höchste Amt der Stadt kandidieren zu wollen. Er war damit der erste Kandidat, der sich aus der Deckung wagte.
„Ich habe mir nach der Ankündigung, dass Julian Osswald nicht mehr antritt, sehr ernsthaft eine Kandidatur überlegt“, schreibt Reich in seiner Pressemitteilung. „Mir liegt die Stadt und ihre Menschen am Herzen und deshalb hatte ich diesen Schritt erwogen.“
Dass Reich nun einen Rückzieher macht, hängt auch damit zusammen, dass der Baden-Badener Adrian Sonder am vergangenen Freitag seine Kandidatur bekanntgegeben hatte. Reich und Sonder sind beide Mitglied in der CDU.
„Mit Adrian Sonder tritt nun ein Kandidat an, der aus meiner Sicht das Anforderungsprofil eines Oberbürgermeisters komplett erfüllt“, schreibt Reich. Und weiter: „Deshalb werde ich nicht antreten und ihn mit ganzer Kraft unterstützen.“