Mehrere Male tappte Luchs "Toni" in Fotofallen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt. Foto: FVA

Neben dem Wolf ist mittlerweile auch Luchs "Toni" heimisch im Nordschwarzwald. Dabei macht er auch immer wieder Ausflüge in Richtung Bad Wildbad, wie die Besenderung des Tieres zeigt. Nutztierhalter müssen sich aber laut Experten keine allzu großen Sorgen um ihre Tiere machen.

Bad Wildbad/Kaltenbronn - Im April 2020 wurde der Luchs "Toni", der seit geraumer Zeit durch den Nordschwarzwald streift, kurzzeitig bei Gernsbach eingefangen und mit einem Halsbandsender ausgestattet. Damit erhofften sich die Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Freiburg Aufschlüsse über das Bewegungsverhalten des Raubtiers. Doch der Sender musste schneller gewechselt werden als ursprünglich geplant. "Ende Juli 2020 wurde ›Toni‹ wegen eines technischen Defekts seines Halsbandsenders und aufgrund von Hinweisen auf eine schlechte körperliche Verfassung erneut in einer Lebendfalle gefangen und tierärztlich untersucht", teilt das FVA-Wildtierinstitut auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten mit. Bei der Untersuchung sei dann eine abheilende Verletzung an der Wirbelsäule festgestellt worden, die den Luchs sicherlich über einige Wochen stark beeinträchtigt hatte. Ob diese ohne Fremdeinwirkung oder etwa durch einen Verkehrsunfall entstanden war, habe nicht festgestellt werden können. "Luchs ›Toni‹ scheint sich aber gut erholt zu haben und aktuell bester Gesundheit zu erfreuen", so die Experten weiter.

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