Zur Reaktion der Verkehrsteilnehmer auf die Straßensperrungen für die Krötenwanderung hat unser Leser Hubert Märländer aus Oberndorf eine klare Meinung.
Vor drei Wochen wurde gefragt, wer sich bereit erklären würde, die Sperrung zwischen Hochmössingen und Weiden aufzustellen und abzubauen. Ich dachte, das wäre eine gute Sache, den Kröten den Weg zu erleichtern, um an den Weiher zu gelangen.
Sofort dagegengearbeitet
Seit nun einer Woche versuchen wir, mit einer kleinen Gruppe von vier bis fünf Leuten, mehr hatten sich nicht gemeldet, den Kröten den Weg zum Weiher zu ermöglichen. Es sind im Übrigen keine Hochmössinger in dieser Gruppe, außer Frau Jaud, die es organisiert hat. Es wurde von Anfang an dagegen gearbeitet.
Enttäuschung auf der ganzen Linie
Die Autofahrer sind nicht bereit einen Umweg von drei Minuten in Kauf zu nehmen. Stattdessen wurde die Sperrung abgebaut, die Fahrzeuge fuhren unbeirrt durch. Wenn man sie anhielt, zeigten sie teilweise zwar Verständnis, aber für wie lange? Einer gab sogar Gas, so dass ich einen Satz zur Seite machen musste. Völlig irre.
Wir in der Gruppe sind enttäuscht und werden die Arbeit wohl einstellen. Wenn das Verständnis nicht gegeben ist, müssen wir uns nicht dran aufreiben. Schade für die Tiere, die vor uns dort waren. Ich hätte nicht gedacht, dass bei einer freiwilligen Tätigkeit so etwas raus kommt. Echt schade.
Hubert Märländer, OberndorfSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.