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Kreis Freudenstadt 5G: Initiative will "Mobilfunkbetreiber nicht gewähren lassen"

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Immer mehr Ärzte warnen vor der 5G-Übertragungstechnik. (Symbolfoto) Foto: dpa

Kreis Freudenstadt - Da sich immer mehr Ärzte mit dem Thema Mobilfunkstrahlen und ihren Auswirkungen beschäftigen und vor allem vor der 5G-Übertragungstechnik warnen, fühlen sich die Bürgerinitiativen Mobilfunk bestätigt. Insoweit sei es wünschenswert, wenn sich die Kommunen im Landkreis diesem Thema stärker zuwenden würden und nicht die Mobilfunkbetreiber gewähren lassen, stellten die Bürgerinitiativen in einer Diskussionsrunde zur aktuellen Mobilfunkentwicklung fest.

Gemeinsames Netz aller vier Betreiber gefordert

Noch bei der Novellierung der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung hätten SPD, Grüne und Linke in einem Antrag die Herabsetzung der Grenzwerte aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse hinsichtlich der Gesundheit der Bevölkerung eingefordert, was die Mehrheit aus Union und FDP abgelehnt habe, ruft Hans Lambacher in einer Mitteilung für die Bürgerinitiativen in Erinnerung. Heute werde vor lauter Digitalsierungswettbewerb immer mehr draufgesattelt. Im Bundestag hülle man sich in Schweigen, statt sich Gedanken zu machen, inwieweit ein gemeinsames Netz aller vier Mobilfunkbetreiber wie in Schweden besser wäre.

Wie im Deutschen Ärzteblatt (November 2011) veröffentlicht worden sei, stufe die internationale Agentur für Krebsforschung eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation, elektromagnetische Felder, die auch bei der Nutzung von Mobiltelefonen entstehen, als potenziell krebserregend ein, so Lambacher. Ebenso wiesen Diana Henz vom Institut für Sportwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und Brigitte König von der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Medizinische Fakultät) auf weitere negative Auswirkungen auf die Gesundheit, wie Schwächung der Immunabwehr und Schlafstörungen, hin. Eine Reihe von Hirnforschern wie Manfred Spitzer aus Ulm habe ebenfalls auf negative Auswirkungen, vor allem bei Kindern, hingewiesen. Sie alle würden allerdings von den Lobbyisten der Mobilfunkwirtschaft, aber auch von Politikern aufgrund wirtschaftlicher Interessen verunglimpft und abgewertet, so Lambacher: "Dabei sollte das Vorsorgegebot des Grundgesetzes oberstes Gebot sein!"

Im Hinblick auf den Klimawandel sei es wünschenswert, festzustellen, wie groß der Energiebedarf für den Mobilfunk mit und ohne 5G in Deutschland sein werde und in welchem Umfang die Mobilfunkstrahlung selbst zur Erderwärmung beitrage. Auch dies werde nicht erhoben, da diese Technologie nicht gefährdet werden dürfe.

Hinweise auf Baum- und Insektensterben

Zudem gebe es Hinweise auf Baum- und Insektensterben durch Mobilfunkstrahlen, nicht zuletzt im Verbund mit Pestiziden und Trockenheit.

"Deshalb erwarten die Bürgerinitiativen endlich geeignete Maßnahmen zur Strahlenminimierung, sowohl auf Bundes - und Landesebene als auch bei den Kommunen", so Lambacher in deren Namen.

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