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Horb a. N. Narrenzunft will an einzelnen Veranstaltungen festhalten

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Das Makenabstauben der Narrenzunft Horb soll auch in Corona-Zeiten stattfinden. (Archiv) Foto: Hopp

Horb - Wie reagiert die Narrenzunft Horb auf die Corona-Krise? Mit Spannung erwartet wurden die Berichte der gleichberechtigten Zunftmeister Christoph Baiker, Gerhard Munding junior, Traugott Wegenast und nicht zuletzt von Alexander Guth.

Dessen Ausführungen am Ende der Hauptversammlung lauschte die große versammelte Narrenschaft in der Hohenberghalle ganz besonders. Guth berichtete, wie zumindest eine "kleine Fasnet" in 2021 in Horb möglich sein kann.

"Social Distancing und Fasnet passen nicht zusammen"

Dabei galt zuallererst sein Dank dem anwesenden OB Peter Rosenberger (CDU) sowie dessen Stellvertreter Ralph Zimmermann, mit denen in den letzten Monaten bereits vertrauensvoll zusammen gearbeitet worden sei, um eine Strategie zu entwickeln. Der OB erntete dafür Applaus.

Guth betonte klipp und klar, dass die Durchführung von Hallenveranstaltungen, wie Fasneteröffnung im Steinhaus, Eröffnungs- und Kinderball und Stoibrecher-Ball wegen der Corona-Pandemie schlicht nicht möglich sei. Hier genieße der Gesundheitsschutz ohne Wenn und Aber Vorrang gegenüber des allgemeinen Frohsinns. "Social Distancing und Fasnet passen nicht zusammen", fasste Guth griffig zusammen.

Aufgrund der Abstandsregeln wären maximal nur bis zu 500 Personen in der Hohenberghalle erlaubt. Hinzu komme, dass sich die Sponsoren angesichts der Entwicklung eher reserviert verhielten und "die Kosten für die Durchführung und Einnahmen stehen bei den Vorgaben nicht im Verhältnis". Auch lasse die Zunft-Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Mitglied eine Veranstaltung "nicht zu".

Nicht möglich, Buskosten zu decken

Guth betonte: "Wir haben uns die Entscheidung mit der Absage dieser Veranstaltungen nicht leicht gemacht, jedoch lassen die Vorplanungszeit und Verträge mit Dienstleitern keinen anderen Schluss zu. Hygiene-Konzept, Buskosten, Alkoholverbot im Bus sind auch ein Grund, warum wir in der kommenden Saison keine externen Veranstaltungen wie Umzüge oder Abendveranstaltungen besuchen. Wenn Einnahmen aus unseren Veranstaltungen nicht generiert werden können ist es auch nicht möglich, die Buskosten zu decken."

Brauchtum per Livestream

Dennoch werde die Narrenzunft Horb aber ihre Brauchtumsveranstaltungen "unter den gegebenen Auflagen in anderem Rahmen durchführen", fuhr Alexander Guth unter Beifall fort. So unter anderem die Fasnetseröffnung, die am 21. November im Anschuss an die Klausurtagung im "Quartier 77" von der (Horber) Narren-Welt per Livestream an diesem Abend entspannt vom heimischen Sofa aus mitverfolgt werden kann.

Dabei werde auch das neue Grafenpaar "für diese besondere Saison" vorgestellt. Auch werde ein kleines Rahmenprogramm, das sich live übertragen lässt, stattfinden. Zudem versprach er schon jetzt, "dass das Grafenpaar so besonders sein wird wie die bevorstehende Saison".

Das Maskenabstauben, die Schlüsselübergabe, der Narrengottesdienst mit anschließendem "Horber Narrensprung" am Fasnetsonntag (!) und die Fasnetverbrennung würden stattfinden, sagte Guth unter wiederum starkem Beifall.

In welchem Umfange all dies dann über die Bühne gehen soll, werde in der nahenden Klausurtagung am 21. November besprochen. Unter dem Motto "Fasnet on Demand" würden die Eröffnungsbälle, "Stoibrecher"-Bälle und Fasneteröffnungen früherer Tage, welche filmisch aufgezeichnet wurden, im Rahmen eines Online-Angebotes der Narrenzunft Horb bereitgestellt.

Alexander Guth erklärte am Schluss seines viel beklatschten Beitrags: "So kann sich jeder am Sonntag, wenns eigentlich zum Umzug ginge, die Highlights der vergangenen Jahre reinziehen."

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