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Horb a. N. Aus Mission Mudder wird Mudiator

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Wasserhindernisse gehören bei Mudiator unbedingt dazu – der Neckar ist ein Standortvorteil. Foto: Hopp

Horb - Alles neu bei der Mission Mudder: Sie heißt jetzt Mudiator. Ist noch härter und dreckiger. Gladiatoren bestrafen Dich, wenn Du zu schwach bist.

Die Mission Mudder Horb ist jetzt in neuen Händen. Die Firma Skyder Sportpromotion hat den spektakulären Spaß-Lauf von der Agentur Hamann & Friends aus Heilbronn aufgekauft.

Freizeitsportbereich weiteres Geschäftsfeld von Organisatoren

Markus Ringle, Manager der Skyder Sportpromotion aus Albstadt: "Unsere Agentur wurde Anfang der 2000er vom Mountainbike-Weltmeister Stefan Salscheider gegründet. Inzwischen ist Skyder einer der führenden Top-Organisatoren für Mountainbike-Events geworden. Wenn du Deutsche Meisterschaften, Europameisterschaften und Weltmeisterschaften erfolgreich veranstaltet hast und dort führend bist, willst du dich weiterentwickeln. Als zweites Handlungsfeld haben wir jetzt den Freizeitsportbereich identifiziert."

Deshalb hat Skyder von der CDS-Gruppe die Mudiator-Laufreihe gekauft. Und die Mission Mudder Blackforest von Hamann & Friends.

Ringle: "Eine Kombination wie den Neckar und die Anbindung zur Innenstadt haben wir sonst an keinem der anderen Standorte. Das hat den Vorteil, dass wir quasi Laufkundschaft haben und dazu den Fluss. Horb ist deshalb ein sehr wichtiger Standort in unserem Mudiator-Konzept."

Und mit dem neuen Mudiator ziehen noch härtere Zeiten in die ehemalige Mission Mudder ein. Und viel Neues.

Noch härter. Ringle: "Wir bringen 25 Hindernisse mit. Lkw-Reifen ziehen, Seil hochklettern und oben die Glocke läuten. Oder ein Balken mit Löchern. Man hat pro Hand einen Stab, mit dem man sich von Loch zu Loch rüberhangeln muss. Das ist so hart, dass schaffe nicht mal ich."

Der Stäpfeleslauf bleibt

Doch es gibt auch Trost. Denn: Gladiatoren – also Aufpasser im American Football Dress – geben denen Strafen auf, die das Hindernis nicht schaffen können oder wollen. Ringle: "Du musst dann Kniebeugen oder Liegestützen machen!"

Das heißt aber auch: Neben den neuen Strapazen geht es weiter die Treppen hoch. Der Stäpfeleslauf bleibt. Ringle: "Solche Treppenläufe gelten als unbeliebteste Übung. Genau das ist der Grund, warum wir dieses Element in Horb unbedingt behalten wollen."

Kurz vor dem Ziel wird dann der Slider aufgebaut: Eine riesige Rutsche, die auch bewässert wird. Und natürlich soll es jede Menge Schlamm geben. Ringle: "Matsch ist eine der Haupt-Attraktionen an dieser Art von Läufen." Mission-Mudder-Teilnehmer Rosenberger: "Wenn du mitläufst, merkst du, dass die Leute den Matsch wollen."

Aber es gibt auch neue, leichte Elemente. Ringle: "Morgens vor dem eigentlichen Wettkampf und in der Mittagspause gibt es den Familienlauf. Er ist zwischen einem und zwei Kilometer lang. Mit aufblasbaren Hindernissen, wo Eltern mit ihren Kindern laufen können."

Und das gefällt auch Stadtmarketing-Chef Martin Scherer: "Damit wird dieser Lauf für breitere Zielgruppen interessant."

OB Peter Rosenberger: "Da bin ich mal gespannt, ob es für meine Kinder eine Strafe oder Belohnung ist, wenn sie jetzt mitlaufen dürfen. Bisher hab ich von meinen Kindern vom Rand die Rückmeldung bekommen, dass sie es cool finden."

OB begrüßt neues Konzept

Sind wir also mal gespannt, ob sich unser Stadtoberhaupt diesmal den ganzen Lauf und den Kinderlauf wieder gibt.

Rosenberger begrüßt das Konzept des neuen Veranstalters: "Ich denke, es ist gut für Horb, dass es jetzt mit diesem Lauf in einer ganzen Veranstaltungsreihe ist. Dadurch machen wir zwar in Horb auch Werbung für andere Standorte, die anderen Standorte aber auch für uns. Mit der Einbindung in die Mudiator-Laufreihe erreichen wir auch ein höheres Maß an Professionalisierung."

Ringle bestätigt: "Ein großer Teil der Mudiator-Teilnehmer macht mehrere Rennen im Jahr. Die erkennt man dann an den Farben ihrer Stirnbänder."

Beim Mudiator-Lauf gibt es zwei Kategorien: Legionär für eine Runde, Hercules oder Fraucules für alle, die zwei Runden laufen. Mindestalter hier: 16 Jahre. Teams über 20 Mitglieder bekommen Rabatt.

Beim Mudiator-Lauf wird die Zeit gemessen. Ringle: "Bei den Teams werden die Zeiten der Mitglieder zusammengerechnet und die Durchschnittszeit ermittelt, um auch hier ein Ranking zu bekommen." Dazu kommt: Es gibt Hindernisse, die sind nur im Team zu bewältigen. Ringle: "Beispielsweise die Riesenwippe. Einer setzt sich auf das lange Teil, die anderen müssen auf das kürzere. Erst, wenn der auf dem Längeren die Glocke oben läutet, geht es weiter."

Zehn Mudiator Läufe im ersten Jahr

Im ersten Jahr will die Albstädter Agentur mit zehn Mudiator-Läufen starten. Stationen sind Füssen, Iffezheim, Lörrach, Horb, Ulm, Mannheim, Rothaus und Vorarlberg. Geplant sind auch Läufe im Ruhrgebiet und auf der schwäbischen Alb. Im nächsten Jahr sollen der Mudiator auf zwölf Stationen wachsen. Ringle: "Wir haben derzeit die Kapazitäten, um zwei Mudiator-Veranstaltungen im Monate zu machen."

Weitere Informationen: Mudiator Horb. Samstag, 30. Juni, in Horb. Ablauf: 9-10 Uhr und 12-13 Uhr Kinderlauf. 10 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr normaler Lauf. Start: Jeweils alle 5 Minuten mit maximal 50 Läufern. Anmeldung: mudiator.com

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