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DRK beruhigt Es mangelt nicht an Blutspendern

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Blut spenden kann Leben retten. Foto: DRK-Blutspendedienst

Region - Immer wieder ruft das DRK Menschen auf, Blut zu spenden. Obwohl es ausreichend Spender gibt, werden diese zu bestimmten Zeiten mehr benötigt, als sonst. Eberhard Weck, Leiter des Spendenmarketings beim DRK Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen erklärt, warum das so ist und wieso häufig der Eindruck eines Spendermangels entsteht.

Blut sei sehr begrenzt haltbar, erklärt Weck im Gespräch mit schwarzwaelder-bote.de. Die Thrombozyten, also die Blutplättchen, können lediglich fünf Tage gelagert werden. "Rund 19 Prozent dieser Spenden werden vor allem in der Krebs-Therapie benötigt und können daher über Leben und Tod entscheiden." Die roten Blutkörperchen können bis zu 42 Tage, das Blutplasma sogar zwei Jahre gelagert werden.

Persönliche Anschreiben und Öffentlichkeitsarbeit

Wie Weck weiter erläutert, könne der Bedarf zwar gedeckt werden, bei unerwarteten Ereignissen könne jedoch ein leichter Engpass entstehen. Etwas Unvorhersehbares sei dabei etwa die Grippewelle, das Sturmtief "Sabine" Anfang Februar oder auch der Ausbruch des Q-Fiebers, wie es in Albstadt im Sommer 2019 der Fall war.

Ein weiteres Problem seien die Feiertage. Gerade vor Weihnachten und Ostern, wenn viele Feier- und Brückentage aufeinandertreffen, müsse verstärkt aufs Blutspenden aufmerksam gemacht werden. Das geschehe durch persönliches Anschreiben der "Wiederholungstäter" und Werbung in den Sozialen Netzwerken oder der örtlichen Presse. Hier entstehe bei Außenstehenden oft der Eindruck eines Spendermangels, was jedoch nicht der Fall sei, so Weck.

Ein weiterer Punkt komme aber erschwerend hinzu: "Wir haben keine Ahnung, was gebraucht wird." Es könne lediglich aus Erfahrungswerten und Erwartungen ein Ziel gebildet werden. Ziel eines Blutspendetermins sei es also nicht, möglichst viele Konserven zu bekommen, sondern genau das Ziel zu erreichen, das in den nächsten zwei Wochen erwartet werde. Es liege nämlich auch nicht im Interesse des Blutspendedienstes, Konserven unnötig vernichten zu müssen.

Einen Mangel gibt es laut Weck also definitv nicht. Außerdem lobt Weck, dass es zurzeit sehr viele hoch motivierte Spender gebe - und das im Alter von 18 bis 73 Jahren. Denn Blut spenden rettet Leben.

Wer selbst einmal Blut spenden, und damit eventuell Menschenleben retten möchte, findet alle Termine in seiner Umgebung auf der Internetseite des Blutspendedienstes.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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