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Calw/Berlin "Spiegel" berichtet: KSK-Soldat hatte Kontakt zu rechtsextremen Kameraden

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Der Festgenommene ist Oberstabsfeldwebel beim Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw. (Symbolfoto) Foto: dpa

Calw/Berlin - Der in Sachsen bei einer Polizeirazzia festgenommene Kommandosoldat hatte nach einem "Spiegel"-Bericht Kontakt zu weiteren rechtsextremen Kameraden.

Mit Hitlergruß posiert

Der zum Kommando Spezialkräfte (KSK) in Calw gehörende Oberstabsfeldwebel habe im April 2017 an einer Abschiedsparty für einen KSK-Kommandeur teilgenommen, bei dem nach einem Parcours mit fragwürdigen Aufgaben wie dem Weitwurf von Schweineköpfen Rechtsrock gespielt und verfassungsfeindliche Symbole gezeigt worden sein sollen, berichtete das Nachrichtenmagazin. Eine Zeugin habe ausgesagt, dass der nun Beschuldigte damals gemeinsam mit anderen Elitesoldaten mit dem Hitlergruß posierte.

Die Vorgänge bei der Feier waren bereits Gegenstand umfangreicher Ermittlungen. Der Unteroffizier war seitdem im Blick des Militärischen Abschirmdienstes (MAD), der Polizei und Staatsanwaltschaft Hinweise auf Waffenversteck mit Munition und Sprengstoff bei dem Mann gegeben hatte. Bei der Razzia auf seinem Privatgelände im nordsächsischen Dorf Collm wurden Plastiksprengstoff und ein Sturmgewehr AK-47 gefunden.

Untersuchungshaft angeordnet

Der "Spiegel" berichtet, den Ermittlungen zufolge stammten Munition und Sprengstoff teilweise aus Bundeswehrbeständen. Ein Haftrichter hatte am Vortag Untersuchungshaft angeordnet, weil Flucht- und Verdunkelungsgefahr vorliege. Der 45-Jährige stehe unter dem dringenden Tatverdacht, gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am Donnerstag mit.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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