Insgesamt neun Angeklagte stehen vor dem Karlsruher Landgericht – wegen bandenmäßigen Rauschgifthandel. Foto: Kunert

Vor dem Landgericht Karlsruhe hat am Freitag der Mammut-Prozess gegen neun Angeklagte begonnen, die in Weigheim, einem Ortsteil von Villingen-Schwenningen sowie in Calw Cannabis-Plantagen betrieben haben sollen. Die Anklage lautet unter anderem auf bandenmäßigen Rauschgifthandel.

Karlsruhe/Villingen-Schwenningen/Calw - Er gilt als einer der größten Prozesse, die das Landgericht Karlsruhe jemals bewältigen musste – und das unter Corona-Bedingungen: Insgesamt neun Angeklagte aus Deutschland, den Niederlanden, Marokko und Polen. Jeder von ihnen Corona-bedingt mit mindestens zwei Verteidigern, einige zum Teil mit Simultan-Übersetzern. Alle Angeklagten werden einzeln in den Schwurgerichtssaal geführt, in Handschellen, immer begleitet von drei Sicherheitskräften – die ihre Schützlinge auch im Verfahrensverlauf bewachen. Selbst der vorsitzende Richter Axel Heim nennt den gesamten Aufwand "grenzwertig", gerade mit Blick auf die Pandemie. Aber der Richter setzt sich auf entsprechende Nachfrage eines der diversen Verteidiger auch ausdrücklich über die Landverordnung zur FFP2-Maskenpflicht hinweg – in seinem Gerichtssaal dürfen auch "medizinische Masken getragen" werden.

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