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Albstadt Die Bürger sollen mitreden

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Alfred Ruther-Melis, Markus Koch, Heidrun Fischer, Gerhard Penck und Udo Hollauer (von links) sind gespannt auf die Ergebnisse an den Themen-Tischen bei der Auftakt-Veranstaltung zum Stadtentwicklungskonzept. Fotos: Eyrich Foto: Schwarzwälder-Bote

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Die Organisatoren stehen in den Startlöchern – und hoffen darauf, dass möglichst viele Albstädter es auch tun: Die Auftaktveranstaltung zum Prozess "Stadtentwicklungskonzept" beginnt am Mittwoch, 23. November, um 19 Uhr in der Zollernalbhalle.

Albstadt. Je mehr Albstädter mitmachen, desto eher wird am Ende etwas dabei herauskommen, was möglichst vielen gefällt: Darüber sind sich Baubürgermeister Udo Hollauer, Gerhard Penck, Leiter des Stadtplanungsamtes, Markus Koch von der Stabsstelle Sanierung sowie Alfred Ruther-Mehlis, Professor am In­stitut für Stadt- und Regionalentwicklung an der Hochschule Nürtingen-Geislingen (IfSR) und seine Kollegin Heidrun Fischer einig. Daher hoffen sie am Mittwoch, 23. November, ab 19 Uhr auf ein volles Haus in der Zollernalbhalle.

Dort werden Udo Hollauer und Gerhard Penck das Projekt Stadtentwicklungskonzept vorstellen, ehe die IfSR-Vertreter ins Detail gehen und die Bürger sich an Themen-Tischen zusammensetzen. Sechs davon sind geplant: Am ersten geht es ums Einkaufen, um "Erlebnis und Versorgung", wobei Einzelhandel, Dienstleistungen, die Innenstädte, der öffentliche Raum, die Nahversorgung und die Freizeit eine Rolle spielten. Um "Wohnen mit Kindern und Jugendlichen in Albstadt" dreht sich alles am zweiten Tisch. Wohnwünsche der Bürger werden dort gesammelt, Anregungen zur sozialen Infrastruktur, zum Wohnumfeld, zu Jugendtreffs, Spielflächen, Kindergärten, Schulen – kurzum: zur Bildungsinfrastruktur.

Wohnungswünsche, Betreuung, Gesundheit, Barrierefreiheit und die Selbstständigkeit im Alter – darum kreisen die Gespräche am Tisch "Senioren in Albstadt". Der vierte Tisch ist dem Thema Arbeiten gewidmet. Arbeitsplätze mit Zukunft, Handwerk, Dienstleistungen, Textilindustrie, Gewerbebrachen, Hochschul-Startups in der Technologiewerkstatt und natürlich das Thema Bildung sind die Unterthemen.

Mobilität wird am fünften Tisch thematisiert – ob zu Fuß, mit Rad, Auto, Bus oder Bahn. Es geht um kurze und weite Wege, um Lärm und Ruhe. "Sport, Erholung und Kultur – Freizeit in Albstadt" lautet die Überschrift am sechsten Tisch, wo Sportstätten und Naherholung, Vereine, Natur und Landschaft, Tourismus, Kunst, Kultur und Musik eine Rolle spielen.

Außerdem haben die Albstädter Gelegenheit, an drei Stellwänden ihre Antworten zu hinterlassen auf die Fragen, warum Albstadt ihre Heimat ist, welches Bild sie für seine Zukunft haben und welche Wünsche sie für ihre besonderen Orte hegen.

Um möglichst viele zum Mitmachen zu gewinnen, sind Bürgerwerkstätten in fünf Stadtteilen geplant, ebenso wie monatliche Treffen der Beteiligten. Dazwischen sollen immer wieder Ergebnisse aufbereitet und publiziert werden, damit sich die Bürger – via Internet oder Telefon – fortlaufend einbringen können, denn Fischer und Ruther-Melis, die mit solchen Konzept viel Erfahrung besitzen, betonen: "Das Ganze muss fortschreibungsfähig sein – auch nach der Abschlussveranstaltung."

Stimulationen und Leitplanken

Allen Beteiligten kommt es darauf an, "Denkprozesse zu stimulieren", um "Leitplanken" zu setzen für künftige Entscheidungen in allen erdenklichen Lebensbereichen – sei es Wohnbau- oder Verkehrsentwicklung, Bildungslandschaft, Sporthallen, Kultur oder Tourismus. Schlüsselprojekte sollen definiert und deren Umsetzung angestrebt werden. Kurzum: Die Stadträte sollen, wenn sie künftig Entscheidungen treffen, wissen, was die Bürger wollen und brauchen, um sich in Albstadt wohl zu fühlen.

(key). Das Stadtentwicklungskonzept – das erste seit 1977 – soll die seither entstandenen und immer wieder weiterentwickelten Einzelkonzepte bündeln, miteinander verzahnen und zudem die Wünsche der Albstädter einbinden. Anders als das Stadtmarketingkonzept, das die Stärken betonen will, soll es die Schwächen der Stadt offenlegen, um dafür Lösungen zu finden, und die Stärken, die es auszubauen gilt, definieren. Neben dem Gemeinderat, der am Ende des einjährigen Prozesses über konkrete Umsetzungen zu entscheiden hat, sind die Öffentlichkeit, die Stadtverwaltung und ein Ausschuss beteiligt, dem Stadt- und Ortschaftsräte, Personen der Gesellschaft, der Hochschule, der IHK, der Handels- und Gewerbevereine, Naturschutz-Vertreter und Vertreter der Unternehmen angehören. Gesondert einbinden wollen Stadt und IfSR Schüler und junge Leute, auch direkt in den Schulen.

 
 

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Karina Eyrich

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