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Albstadt Brückenschlag über die Eyach

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Maßarbeit ist sowohl die Anlieferung der Brückenteile als auch der Einbau: Die Brücke am Heimbolweg ist die fünfte Textilbetonbrücke Albstadts. Foto: Eyrich

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Albstadt-Pfeffingen - Eine ganze Menge an Beteiligten waren notwendig, um die Brücke über die Eyach am Heimbolweg zu planen und herzustellen. Am Dienstag ist die karbonbewehrte Textilbetonbrücke eingebaut worden.

Ob Albstadt in Sachen Textilbetonbrücken eine Vorreiterrolle habe, will der Reporter des Norddeutschen Rundfunks von Baubürgermeister Udo Hollauer wissen. Gerade drehen er und seine Kollegen einen Beitrag für die Reihe "Wie geht das?" mit dem Untertitel "Eine Brücke aus Karbon", der am Mittwoch, 11. Oktober, ab 18.15 Uhr im NDR-Fernsehen gesendet wird. Dafür haben die Norddeutschen in der ganzen Republik recherchiert und sollten daher eigentlich wissen, dass Albstadt sehr wohl eine Vorreiterrolle spielt, wenn es um die schlanken, Kohlendioxyd sparenden Textilbetonbrücken geht. Schließlich steht in Lautlingen die längste ihrer Art, in Ebingen die erste rein karbonbewehrte und in Tailfingen über dem künftigen Wasserlauf ein Steg aus dem hochmodernen Material. In Margrethausen führt eine solche Brücke zum Friedhof, und nun hat auch Pfeffingen eine bekommen.

Sogar die Großen dürfen darüber fahren

Am Dienstag in aller Herrgottsfrühe ist sie montiert worden und verbindet künftig die beiden Seiten des Heimbolweges hinter dem Gelände der Firma Schneider. Auf der neun Meter langen, vier Meter breiten, 18 Zentimeter dicken und 120 000 Euro teuren Brücke können Holzlaster, landwirtschaftliche Fahrzeuge und natürlich die Lastwagen, die für Schneider schicke Sporttextilien fahren, die Eyach überqueren.

Beteiligt am Bau sind "die üblichen Verdächtigen", inzwischen ein eingespieltes Team: Die Firma Stotz aus Frommern hat die Fundamente am Eyachufer errichtet, die Firma Max Bögl – der Hauptsitz der international tätigen Gruppe liegt in Neumarkt in der Oberpfalz – hat sie gebaut und die Firma Brielmann, bekannt für Maßarbeit, ihren Kran samt Kranführer geschickt, damit sie am Ende exakt am richtigen Platz liegt. Für die statische Berechnung zeichnet das Stuttgarter Büro Knippers-Helbig verantwortlich. Hauptakteur ist freilich – wie bei den anderen Albstädter Textilbetonbrücken auch – die Firma "Solidian", eine Groz-Beckert-Tochter aus Albstadt. Für deren Geschäftsführer Roland Karle ist es die letzte Albstädter Brücke, die er zu verantworten hat – ab 1. September übernimmt Christian Kulas, des bisherige Leiter der Technik, die Geschäftsführung.

Das Gutachten kommt von der RWTH Aachen

An seiner Alma Mater, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, sitzt Josef Hegger, der das Gutachten für die Tragfähigkeit der Brücke angefertigt hat, und das Regierungspräsidium Tübingen hat sich nutzbringend eingebracht durch Erteilung einer Zustimmung für den Einzelfall. Denn jede dieser Brücken sei ein Unikat, macht Kulas deutlich, und bedürfe folglich einer solchen Zustimmung.

Außerdem und nicht zuletzt beteiligt ist darüber hinaus die Stadt Albstadt, die – trotz der frühen Stunde – prominent vertreten ist: Volker Maute, der Leiter der Tiefbauabteilung im Amt für Bauen und Service, verfolgt interessiert die Arbeiten, Michael Röck, der Pressesprecher, hat die große Kamera mitgebracht und hält alles für die Nachwelt fest, und Baubürgermeister Udo Hollauer macht den Reportern aus Norddeutschland klar, dass Albstadt sehr wohl eine Vorreiterrolle in Sachen Textilbeton hat. Damit sie bloß nicht vergessen, das in ihrem Fernsehbeitrag bundesweit bekannt zu machen.

 
 

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