St. Georgen "Gesundheitswoche gewinnt an Bedeutung"

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Melanie Reinl und Johannes Probst werben für das Konzert und die Gesundheitswoche. Foto: Eich Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marc Eich

St. Georgen. Warum sollte Grapefruit besser nicht mit anderen Medikamenten eingenommen werden? Diese und zahlreiche andere Fragen werden bei der 24. Gesundheitswoche, die vom 13. bis zum 18. März stattfinden wird, geklärt. Geboten wird erneut ein vielfältiges Programm, das die Stadt gemeinsam mit Johannes Probst zusammengestellt hat.

E-Health ist in aller Munde – immer mehr Menschen holen sich im Internet zu Gesundheitsthemen Informationen, egal ob über Gesundheitsapps oder den Netdoktor. Ein Fluch für solche Veranstaltungen wie die Gesundheitswoche? Ganz im Gegenteil meint Probst. "Die Internetnutzung verunsichert umso mehr, hingegen nimmt das direkte Gespräch mit dem Arzt die Angst", berichtet der Allgemeinmediziner und ergänzt: "Bei der Gesundheitswoche gibt es Ärzte zum Anfassen."

Er ist sich daher sicher, dass die Gesundheitswoche an Bedeutung gewinnt – und in der Bergstadt deshalb mittlerweile einem Erfolgsmodell entwickelt hat. "Die Veranstaltung hat sich nun fast ein Vierteljahrhundert bewährt und ist im Land einmalig", freuen sich Melanie Reinl vom Kulturamt und Johannes Probst auf ein weiteres Fortbestehen.

Los geht es am Sonntag mit einem Konzert – das Motto: "Musik als Medizin". Hierbei werden Fünft- und Sechstklässler sowie das Schulorchester der Zinzendorfschulen und das Kammerorchester St. Georgen ab 15 Uhr in der Stadthalle die Akademische Festouvertüre von Johannes Brahms, das Quartett aus der Oper "Fidelio" sowie das dritte Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven zum Besten geben.

Jeweils Montag bis Freitag von 18 bis 19 Uhr gibt es im Rathaus als Auftakt eine kostenlose Schnupperstunde zum ganzheitlichen Gedächtnistraining mit täglichen Themenwechsel, wobei eine Anmeldung erforderlich ist. Öffentlich ist (ebenfalls Montag bis Freitag) ab 19.15 Uhr eine kurze DRK-Demonstration zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Erste Hilfe.

Am Montag begrüßt Bürgermeister Michael Rieger die Gäste, bevor Johannes Probst in die Gesundheitswoche einführen wird. Anschließend wird Thomas Widmann, der zum ersten Mal zu Gast sein wird, über Nachsorge bei Krebserkrankungen durch Bewegung referieren, durch die eine bis zu 30 Prozent höhere Lebenserwartung möglich sei. Apotheker Bernhard Lobmeier berichtet über gefährliche Wechselwirkungen bei Medikamenten, "und auch, dass es ein hohes Interaktionspotenzial bei Grapefruit mit anderen Arzneimitteln gibt." Bei Georg Köchling ist die moderne Onkologie mit Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten im Fokus.

Das bedeutende Thema Mobbing und Konflikte am Arbeitsplatz wird am Dienstag von Betriebsseelsorger Thomas Maile behandelt. Mit Petra Mommert-Jauch geht es am Mittwoch um Rückenbeschwerden, die auch zum Mitmachen animieren wird. Etwas zur modernen Fußchirugie und Vorfuß-Erkrankungen sowie schmerzhaften Schultern werden die Orthopäden Michael Zimmerer und Micael Lopes Videira zusammen mit Physiotherapeut Daniel Tillack am Donnerstag berichten.

Zum Ende der Gesundheitswoche referiert Andrea Fetzner, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, am Freitag zum Thema "Timeout statt Burnout", ehe Johannes Probst die zehn St. Georgener Gesundheitsgebote vorstellt und so mit Sicherheit für einen erfolgreichen Abschluss der Gesundheitswoche sorgen wird.

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