Calw-Altburg - Am Montag wurde dem Polizeirevier Calw kurz vor 21.30 Uhr per Notruf ein Feuer in einem Wohnhaus gemeldet.

Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es im Dachgeschoss zu einer Verpuffung kam, als der Hauseigentümer einen mit Gas betriebenen Ofen einschaltete. Das Feuer griff sofort auf das Dach über.

Der Hauseigentümer, ein 46-jähriger Familienvater, erlitt lebensgefährliche Verbrennungen. Zwei Familienmitglieder wurden leicht verletzt und vorsorglich ins Kreiskrankenhaus Calw eingeliefert, sind aber inzwischen wieder entlassen. Der schwerverletzte Ehemann wurde in eine Klinik nach Tübingen gebracht.

Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 300.000 bis 350.000 Euro belaufen. Der Calwer Oberbürgermeister, der sich am Brandort eingefunden hatte, kümmerte sich umgehend um die Unterbringung der Familie. Das Wohnhaus wurde stark beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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