Wer Nagold kennt, kennt auch die Burg. Schließlich ist diese von fast überall zu sehen. Besonders nachts, wenn sie in einem orangenen Licht angestrahlt wird. Gerade dieses Licht verbreitet oben auf dem Schlossberg eine ganz besondere Atmosphäre.
Die Burgruine Hohennagold – ein Wahrzeichen der Stadt. Auch deshalb wird sie jeden Abend angestrahlt. Das zeige „Respekt vor der Stadtgeschichte“, die Beleuchtung sei „identitätsstiftend“ und auch ein „großes Marketingthema“, hatte Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann Anfang des Jahres betont. Denn im März, nach der Energiesparmaßnahme, wurde beschlossen die Nagolder Wahrzeichen Burg, Viadukt und Alter Turm wieder zu beleuchten.
Und er hat schon Recht. Gerade die Burg steht für Nagold. Immerhin ist sie von fast allen Stadtteilen und auch der näheren Umgebung zu sehen. Gerade nachts, wenn das Bauwerk in ein orangenes Licht getaucht wird. Bilder davon gibt es genug.
Unsere Redaktion hat nun sich auf den Weg gemacht, sich das Bauwerk in dem schönen Licht auch einmal von „innen“ anzusehen. Was bewirkt die Beleuchtung denn oben auf dem Berg?
Zauber der Atmosphäre
Beinahe mystisch wirkt die Burg. Nicht zuletzt trägt dazu aktuell auch das Winterkleid des Waldes, der Bäume im Burghof und der Mauern bei. Die Stimmung oben auf dem Schlossberg versetzt den Besucher in eine heimelige Ruhe.
Da fallen dann auch die Minusgrade, die es am späten Abend hat, gar nicht mehr auf. Stattdessen verläuft man sich im Zauber der Atmosphäre.