Torhüter Kristers Gudlevskis, Verteidiger Nicolas Mattinen, Juniorenspieler Veit Oswald, Steve Walker, die beiden Bremerhavener Funktionäre Hauke Hasselbring und Alfred Prey sowie DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke (von links) strahlen in München nach den Ehrungen. Foto: DEL/City-Press

Der Kanadier erhält bei der Award Show in München eine große Auszeichnung. Sein Pokal kommt als Dankeschön in die Schwenninger Mannschaftskabine. Ein Treffer von Sebastian Uvira gegen Frankfurt wird zum „Tor des Jahres“ gewählt.

Wenn das mal kein gutes Omen für die am Samstag beginnende Play-off-Viertelfinalserie der Wild Wings gegen Straubing ist! Die Schwenninger räumten bei der DEL Award Show von MagentaSport am Montagabend zwei Mal kräftig ab.

 

Steve Walker wurde zum Trainer des Jahres gewählt. Der Kanadier nahm in München den Pokal von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke in Empfang. Der Schwenninger Coach strahlte und sagte: „Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich. Der Pokal kommt in die Mannschaftskabine, denn das Team, unser Trainerstab und der Club, alle haben diesen Preis verdient.“ Außerdem standen unter den Top Drei bei der Wahl zum Trainer des Jahres noch Thomas Popiesch (Bremerhaven) und Tom Pokel (Straubing) vorne auf der Liste.

Gernot Tripcke lobte den erfolgreichen Wild-Wings-Trainer mit dessen toller Spielervergangenheit in Berlin als „große Identifikationsfigur in nun schon vielen Jahren in der DEL“.

Steve Walker gibt interessante Einblicke

Im Interview mit Award-Moderator Konstantin Klostermann gab Steve Walker schöne Einblicke in sein neues „Leben“ als Cheftrainer bei den Wild Wings: „Ich habe eine Gruppe von Spielern, die immer alles auf dem Eis gibt. Mehr kannst du als Trainer nicht verlangen“, lobte Walker, der als Spieler mit den Eisbären Berlin gleich fünfmal deutscher Meister war. „Die Arbeit in Schwenningen ist für mich eine große Erfahrung. Von großen Trainern habe ich zuvor viel gelernt. Die Kommunikation mit den Spielern ist heute das A und O, und du musst als Coach auch taktisch stark sein.“

Tolle Geste: Steve Walker bedankte sich bei der Auszeichnung auch bei seinem Team, seinem Trainerstab und bei seiner Frau. Foto: DEL

Ein dickes Dankeschön gab es von Steve Walker auch an seine Ehefrau: „Sie unterstützt mich sehr, auch mit unseren vielen Gesprächen.“

Sebastian Uvira freut sich ebenfalls

Walker war aber an diesem Abend nicht der einzige Preisträger aus Schwenningen. Ein fantastischer Treffer von Sebastian Uvira (nur mit seiner linken Hand) im Oktober auswärts gegen die Frankfurter Löwen wurde von 64 Prozent der 6000 Stimmen – während der Live-Sendung – zum Tor des Jahres gewählt.

Die weiteren Preisträger

Die weiteren Auszeichnungen erhielten: Veit Oswald (Red Bull München – DEL-Junior des Jahres), Kristers Gudlevskis (Bremerhaven – DEL-Torhüter des Jahres), Nicolas Mattinen (Straubing– DEL-Verteidiger und auch DEL-Spieler des Jahres), Justin Schütz (Köln – DEL-Stürmer des Jahres) und Torhüter Niklas Treutle (Nürnberg – Save des Jahres). Außerdem wurden die Fishtown Pinguins Bremerhaven für ihren ersten Platz nach der Hauptrunde geehrt.

Zum Auftakt der Award Show hatte bereits ein deutsches Nachwuchstalent seinen großen Auftritt gehabt. Martina Schrick – Kapitänin der U17-Nationalmannschaft und Spielerin bei den Frankfurter Löwen – nahm gemeinsam mit ihrem Vater Markus stellvertretend für alle Eishockey-Familien in Deutschland den Preis für den „PENNY Unsung Hero“ entgegen.