Für die Schwenninger U17 um Nils Meinzer (links) war am Sonntag in der Hauptrunde in Mannheim Endstation. Nun geht es für die Wild Wings Future darum, in der Division I Süd den Klassenerhalt zu schaffen. Foto: Michael Kienzler

Die Enttäuschung war am Sonntag in Mannheim groß. Nach dem 5:7 bei den Jungadlern war endgültig klar, dass die U17 der Wild Wings Future den Sprung in die Meisterrunde verpasst. Jetzt geht es um den Klassenerhalt in der Division I.

40 Punkte aus 22 Hauptrundenspielen reichten in der Südgruppe also nicht, um im Konzert der "ganz Großen" mitzumischen. Rosenheim hatte am Ende sechs Zähler mehr auf dem Konto, löste so als Tabellenvierter zusammen mit Kaufbeuren (3.), Landshut (2.) und Mannheim (1.) das Meisterrunden-Ticket. "Das ganze Team ärgert sich, dass wir es nicht geschafft haben. Wir sind also sehr enttäuscht", begründet Marc Garthe den fünften Tabellenplatz mit einem Hänger im Dezember. "Da hatten wir aber auch große personelle Probleme", erinnert der Schwenninger Coach nicht nur an einige Corona-Fälle. "Es gab eben auch noch andere Erkrankungen und Verletzungen. Das soll aber keine Ausrede sein."

Das Ziel: Platz eins

Für die Schwenninger steht nun die Qualifikation für die kommende Runde 2022/23 in der Division 1 Süd auf dem Programm. Los geht diese für die Wild Wings Future am Samstag (17.30 Uhr) beim Nachwuchs aus Bietigheim, am Sonntag (16 Uhr) geben die jungen Steelers dann in der Helios Arena ihre Visitenkarte ab. "Unser Ziel muss es sein, diese Runde auf dem ersten Platz abzuschließen. Deshalb sollten wir beide Spiele gegen Bietigheim gewinnen", betont Marc Garthe, der allerdings am Wochenende wohl nur über einen kleinen Kader verfügen kann.

U20 will Lauf fortsetzen

Die U20 der Schwenninger überzeugte zuletzt in Bad Tölz. Beim Spitzenreiter der DNL Division II sprangen am vergangenen Wochenende gleich fünf Punkte – 3:2 und 2:1 nach Verlängerung – ­heraus. Lohn war die Verbesserung auf den vierten Platz. Nur die beiden besten Mannschaften der Hauptrunde qualifizieren sich aber für die DNL1-Aufstiegsrelegation. Iserlohn belegt hinter Tölz derzeit den begehrten zweiten Rang, hat aber nur zwei Zähler mehr auf der Habenseite. Klar, dass Coach Wayne Hynes nun erwartet, dass seine Schützlinge in Chemnitz (Samstag, 16 Uhr/Sonntag, 11.30 Uhr) alle sechs möglichen Zähler einfahren. Doch einfach wird dies in der Küchwaldhalle nicht. "Das ist ein gutes Team, nicht nur läuferisch. Dazu hat Chemnitz einen guten Torwart", geht Hynes dennoch davon aus, dass seine Schützlinge nachlegen. "Das müssen wir auch. Wenn wir aber an die starken Leistungen der Spiele in Tölz anknüpfen können, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass wir erfolgreich sein werden", gab es vom früheren Nationalstürmer ein Lob für das Team. "Die Spieler haben in Tölz die Vorgaben perfekt umgesetzt, also überall auf dem Eis Druck erzeugt. Das war ganz stark."

Fire Wings in Esslingen

Für die Fire Wings soll es nach mehreren Spielabsagen am Samstag (18.45 Uhr) in Esslingen weitergehen. Dabei wollen die Schwenninger nicht nur die Tabellenführung in der Landesliga verteidigen, sondern auch die weiße Weste wahren. Sieben Spiele, sieben Siege, 84:7 Tore – viel besser geht es nicht. Doch auch Esslingen hat bereits 18 Zähler gesammelt, allerdings auch schon zehn Partien absolviert. Übrigens –­ die Fire Wings ließen im Hinspiel beim 6:0 im Prä-Omikron-Oktober nichts anbrennen. So soll es auch im ersten Spiel des Jahres aus Schwenninger Sicht sein.