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Vöhringen Abschied von Reinhold Elser

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Vöhringen (iv). Eine traurige Nachricht machte Anfang letzter Woche in Vöhringen und drumherum schnell die Runde. Pfarrer i. R. Reinhold Elser war ganz überraschend in der Nacht auf Montag im 83. Lebensjahr an seinem neuen Wohnort in Dusslingen bei Tübingen gestorben. Erst im Herbst vergangenen Jahres war das Ehepaar Elser nach gut 20 Ruhestandsjahren von Vöhringen dorthin gezogen, zumal sich ihre gesundheitliche Situation in den vergangenen Jahren zusehends verschlechtert hatte und sie wieder in den Kreis ihrer Kinder zurückkehren wollten.

1993 waren die Elsers nach Vöhringen gekommen, nachdem Reinhold Elser nach 25 Pfarrersjahren in der evangelischen Kirchengemeinde Gomaringen vom Landesbischof in den Ruhestand versetzt worden war.

Aber was hieß Ruhestand? Das Haus im Vöhringer Amselweg, das die Familie bezogen hatte und das dem altpietistischen Gemeinschaftsverband gehörte, wurde zu einem geistlichen Zentrum. Gebet und Missionsgedanken prägten das Leben von Reinhold Elser. Es war sein Bestreben, dass noch viele Zeitgenossen ebenfalls zu einer persönlichen Beziehung zu Jesus kommen konnten. Er ging auf die Menschen zu, bot sein Haus allen an, die in einer schweren Angelegenheit Rat und Trost brauchten. Elser nahm zahlreiche Einladungen zu Vorträgen, Bibelwochen, Evangelisationen und Predigtdiensten wahr.

Man erinnert sich gerne seiner inhaltsreichen, fundierten Predigten mit klaren Botschaften. Mit Herzblut engagierte er sich beim evangelischen Gemeinschaftsverband "Die Apis", seiner geistigen Heimat, nicht nur in Vöhringen, sondern im ganzen Sulzer Bezirk und darüber hinaus, zuletzt auch noch an seinem neuen Dusslinger Wohnort.

Am Freitag nahm eine große Trauergemeinde Abschied von Reinhold Elser in einem bewegenden Gottesdienst in der Gomaringer Kirche. Reinhold Elser hinterlässt seine Frau Sigrid geborene Eißler, die er in seiner Vikariatszeit in den 1960er-Jahren in Oberndorf kennen und lieben gelernt hatte, dazu noch zehn verheiratete Kinder und 34 Enkelkinder.

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