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Villingen-Schwenningen Spielwiese für Hunde trifft auf Skepsis

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Foto: pixabay

Villingen-Schwenningen - In einigen Großstädten gibt es sie schon: Hundezonen, in denen Vierbeiner ohne Leine und Maulkorb herumtollen können. Geht es nach den Gemeinderäten der Alternative für Deutschland (AfD), steht ein solches Gelände künftig auch in Villingen-Schwenningen zur Verfügung. Im Technischen Ausschuss stieß dies jedoch auf wenig Gegenliebe.

Die AfD hatte den Antrag gestellt, dass die Verwaltung die Einrichtung und den Unterhalt von Hundezonen untersucht, mindestens zwei Standorte vorschlägt und die anfallenden Kosten ermittelt.

In der Doppelstadt seien keine öffentlichen Räume vorhanden, in denen sich Hunde ohne Leine aufhalten könnten, da auf Straßen, Grünflächen und im Wald ein Leinenzwang bestehe, begründete die Fraktion den Vorstoß. Die Stadt hat inzwischen beim Städtetag Baden-Württemberg nachgeforscht. In Deutschland hätten nur wenige Großstädte solche Hundezonen eingerichtet, heißt es in der Vorlage. Nur etwa 25 Prozent der Gemarkungsfläche sei im Innenbereich, so dass auf einem Geländeanteil von 75 Prozent kein Leinenzwang gelte, argumentierte die Verwaltung gegen Auslaufplätze. Zumal die Wege kurz seien und jeder auch ohne Auto schnell in die freie Landschaft komme. Und da das Grün­flächen- und Tiefbauamt über keine Experten für die Untersuchung verfüge, seien ­Fachleute zu beauftragen, für die mit Kosten von 45.000 Euro zu rechnen sei.

Am Mittwoch endgültige Entscheidung

Es sei doch kein Hexenwerk, eine solche Fläche zu planen, konterte Olaf Barth von der AfD. Es brauche lediglich eine Fläche mit ein paar Sitzbänken. Eine Hundezone bringe Menschen zusammen und sei beispielsweise in Wien eine Bereicherung für die Stadt, schilderte er seine Beobachtungen. Und in ganz Villingen-Schwenningen herrsche die Anleinpflicht, nur wer in den Randgebieten wohne, dürfe seinen Hund frei laufen lassen.

In fünf Minuten könne jeder eine Fläche im Außenbereich erreichen, entgegnete Helga Baur von den Grünen. Karl-Henning Lichte von den Freien Wählern gab zu, es mit der Anleinpflicht bei seinen zwei Vierbeinern nicht so ernst genommen zu haben. Ein Hundepark sei eine tolle Sache, aber es stelle sich die Frage, ob die Stadt dies brauche. Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden Edgar Schurr ist die Antwort ein klares Nein. Es gebe Hundevereine, die Plätze bereitstellen, auf denen die Tiere toben können.

Mit 13 Ja-Stimmen schloss sich der Ausschuss dem Vorschlag der Stadt an, von der Verfolgung des Projekts abzusehen, für das sich nur zwei Mitglieder aussprachen. Nun wird am Mittwoch im Gemeinderat bei der Sitzung ab 17.20 Uhr in der Neckarhalle in Schwenningen die endgültige Entscheidung getroffen.

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