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Villingen-Schwenningen Neuer Geschäftsführer bei Wild Wings

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Der neue Wild-Wings-Geschäftsführer Christoph Sandner (Zweiter von links) wird vorgestellt von (von links) Sportmanager Jürgen Rumrich, Gesellschafter Michael Werner und Kai Blandin (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Foto: Riesterer

Die Schwenninger Wild Wings stellen mit Christoph Sandner die Besetzung der neu geschaffenen Stelle des Geschäftsführers vor. Dennoch läuft die organisatorische Umstrukturierung bei dem DEL-Club nicht wie geplant: Geschäftsstellenleiter Oliver Bauer wird aufhören.

VS-Schwenningen. Der Eishockey-Erstligist Schwenninger Wild Wings hat mit Christoph Sandner seinen Geschäftsführer vorgestellt – lediglich drei Wochen nach dem Erstkontakt. "Wir sind froh, dass wir die neue Stelle so kurzfristig besetzen konnten. Damit ist ein wichtiger nächster Schritt in Richtung Professionalisierung getan", sagte Gesellschafter Michael Werner am Dienstag im Presseraum der Helios-Arena. Die Stellenbesetzung des Geschäftsführers gilt ab dem 1. August für zwei Jahre.

Dennoch sei die Besetzung kein Schnellschuss gewesen: "Wir hatten ja kommuniziert, dass wir einen Geschäftsführer suchen. Ein Arbeitskreis hat sich intensiv mit etwa 15 bis 20 Bewerbungen beschäftigt und viele gute Gespräche geführt. Aber wir waren uns dann, als der Kontakt zu Christoph Sandner zustande kam, relativ schnell einig, dass er perfekt ins Anforderungsprofil passt – zumal ich ihn bereits aus diversen Sitzungen der DEL kenne und schätzen gelernt habe. Jeder weiß, dass Menschlichkeit bei mir stets eine große Rolle spielt", erklärte Werner.

Sandner, der zuletzt bis zu seiner Freistellung im Juni 2018 fünf Jahre lang bei den Thomas Sabo Ice Tigers in Nürnberg in der gleichen Funktion tätig war, zeigte sich motiviert: "Ich freue mich sehr über die neue Aufgabe. Hier in Schwenningen ist zuletzt einiges passiert, es gibt neue Sponsoren, wir sind ein Traditionsverein. Das Potenzial ist da, wir können einiges erreichen", sagte der aus Landsberg stammende Ex-Profi, der unter anderem in Köln, Rosenheim oder Augsburg gespielt hat. Es sei zuletzt bereits viel geleistet worden. "Meine Aufgabe ist es jetzt, das zu stärken und darauf aufzubauen."

Dabei soll der Schwerpunkt von Christoph Sandners Arbeit im rein geschäftsführenden Bereich liegen – der Außenarbeit, der Hospitality, dem Marketing. "Bei meinem Werdegang wird natürlich immer ein Austausch mit der sportlichen Leitung stattfinden. Dennoch ist das künftig ganz klar der Bereich für Jürgen Rumrich und den Trainerstab und nicht meiner", stellte Sandner klar.

Die neue Stelle des Geschäftsführers wurde unter anderem aus dem Grund geschaffen, damit sich Sportmanager Rumrich mehr auf seinen Kompetenzbereich konzentrieren kann. Ebenfalls Teil dieser organisatorischen Aufgabenneuverteilung innerhalb der Wild-Wings-Strukturen war beispielsweise eine neue Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die mit Kai Blandin besetzt wurde.

Rückschlag in Umstrukturierung

Einen Rückschlag in dieser Umstrukturierung mussten die Verantwortlichen jedoch hinnehmen. So bestätigten Rumrich und Werner, dass der langjährige Mitarbeiter und Geschäftsstellenleiter Oliver Bauer die Wild Wings verlassen wolle. "Wir haben erst kürzlich davon erfahren. Oliver Bauer ist zwar morgen nicht gleich weg. Wie wir seine Aufgaben letztlich verteilen, dazu müssen wir uns erst einmal zusammensetzen", sagte Werner. Zu den Gründen Bauers wollte er keine Angaben machen, nur, dass dieser "was anderes machen" wolle. Auf die Stelle des Geschäftsführers hätte sich Bauer nicht beworben, man habe zu ihm auch weiterhin ein gutes Verhältnis.

Christoph Sandner soll nun laut Michael Werner eingearbeitet werden, die Strukturen, Mitarbeiter, Sponsoren, und Anhänger in Schwenningen kennenlernen. Danach würden er selbst und Gesellschafter Thomas Burger sich weiter Schritt für Schritt aus dem geschäftsführenden Tätigkeitsbereich zurückziehen. Angesprochen auf die finanzielle Situation im Vergleich zu Nürnberg mit Thomas Sabo als großem Hauptsponsor, erklärte der künftige Geschäftsführer: "In Schwenningen gibt es andere Strukturen. Aber meiner Meinung nach ist das mittel- und langfristig die sichere und bessere Lösung." Das über allem stehende Ziel, bekräftigten die Anwesenden, sei es, besser und attraktiver Eishockey zu spielen.

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