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Villingen-Schwenningen Neuer Bademeister kommt aus Syrien

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Reinhard Beischmied (im Hintergrund) ist zuversichtlich, dass Maher Hussein (vorne) seine Arbeit als Bademeister gut machen wird. Foto: Böhler

VS-Villingen-Tannheim - Die Suche hat ein Ende: Das Tannheimer Freibad hat endlich einen Bademeister. Es ist Maher Hussein aus Syrien. In seinem Heimatland hat der Mann schon mehr als 15 Jahre als Bademeister in öffentlichen Bädern gearbeitet, die notwendigen Scheine zur Ausübung seines Berufs in Deutschland durfte er schließlich in einem sechsmonatigen Kurs in Berlin machen.

2015 kam der Mann in der Doppelstadt an; er war aus seinem vom Bürgerkrieg gebeutelten Heimatland geflohen. Nachdem sein Asylantrag anerkannt war, zog er 2016 nach Berlin, um seiner Mutter zu helfen, die ebenfalls nach Deutschland geflüchtet und dort gelandet war.

Der Einstieg in den Arbeitsmarkt fiel Hussein dagegen zunächst schwer. Drei Monate arbeitete er in einem Industriebetrieb, wurde jedoch nicht übernommen. Schließlich wurde der arbeitssuchende Bademeister aus dem Nahen Osten von seinem Betreuer an den Förderverein, der das Tannheimer Freibad betreibt, vermittelt, das verzweifelt nach einem Bademeister für die Badesaison 2018 suchte.

Bis zuletzt stand noch auf der Kippe, ob das Bad im Sommer 2018 überhaupt an Werktagen geöffnet werden kann oder ob die Öffnungszeiten auf das Wochenende begrenzt werden müssen. Nun scheint alles geregelt. Bademeister Reinhard Beischnid, der aus dem Ruhestand zurückgekehrt ist, um Maher Hussein im Freibad einzulernen, ist optimistisch, dass der Syrer den Job gut machen wird. "Er ist qualifiziert, er ist fleißig und er ist höflich - was will man mehr?", meint er. Das einzige, wo noch Verbesserungsbedarf bestehe, seien seine Deutschkenntnisse.

Die würden sich im Lauf der Saison durch den Kontakt mit den Besuchern aber sicherlich noch verbessern, fügt er hinzu. Für den Anfang genüge es ja, wenn der neue Bademeister kräftig in die Trillerpfeife stoße, wenn ein paar Lausbuben am Beckenrand Blödsinn machten - die wüssten dann ja sowieso, was gemeint sei.

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