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Villingen-Schwenningen Gastro-Branche schaut über den Tellerrand

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Organisator Winfried Müller vom Rotary-Club VS-Mitte (von links), Abteilungsleiterin Margarete Köllemann, die Austauschstudenten Alessio Camagua, Linda Pandini, Maria Elisabetta Gritti, Elena Faconetti, Restaurant-Fachlehrer Thomas Stolz und der technische Oberlehrer Rolf Lohrer treffen sich zur Abschiedsfeier. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Seit fünf Jahren ist der zweimal im Jahr für drei Wochen stattfindende Schüleraustausch zwischen Studentinnen und Auszubildenden des Instituto Professionale die Stato per i servizi Alberghieri e della ristorazione con Convitto annesso (Ipssar) aus Bergamo und der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe (HOGA) aus Villingen-Schwenningen ein großer ­Erfolg.

Finanziell unterstützt wird dieser Austausch von den beiden Rotatry-Clubs aus VS-Mitte und aus Bergamo City Alta. Damit verfolgen die beiden Rotary-Clubs das noch junge vom Dachverband ausgegebene Ziel, mehr Projekte in der Breite und vor Ort zu fördern bereits seit Jahren. Winfried Müller von Rotary-Club VS-Mitte ist auf deutscher Seite Organisator des Austausches, in dem Schüler zweier unterschiedlicher Schularten ihre Wege kreuzen. In der Landesberufsschule absolvieren die Schüler ihren Abschluss im dualen Bildungssystem, in Italien absolvieren sie einen College-artigen Abschluss.

Dennoch ist es in beiden Ländern ein Ziel sich gegenseitig und sehr gut geführte Gastronomiebetriebe kennenzulernen. Am Freitag fuhren die aktuell in Deutschland weilenden Studenten zum Hotel Dollenberg weiter, in welchem sie einen Einblick ins Hotel- und Gaststättengewerbe auf höchstem Niveau erhalten. In der vergangenen Woche waren sie an der Landesberufsschule Hoga zu Gast und nahmen an den Lektionen als Gastschüler teil. In den Aufenthalt integriert waren auch ein Tag im Hotel Öschberghof und eine Fahrt zur Genussfabrik nach St. Georgen mit anschließendem Besuch des Schwarzwald-Museums in Triberg.

Ziel aller Aktionen war es, den drei Studentinnen und einem Studenten die Chance zu bieten, das Ausland besser kennen zu lernen, Netzwerke zu knüpfen, die Sprache zu erlernen und dank einem zukunftsweisenden Praktikum die Chancen zu erleichtern, um eine Job zu bekommen. "Für jeden Austausch werden andere Schüler ausgewählt, damit möglichst viele in den Genuss kommen, das Ausland kennen zu lernen", erläutert Müller, der in Verhandlungen ist, den Austausch auf mehrere Schüler auszuweiten. "Auch auf italienischer Seite lädt mit dem Drei-Sterne-Hotel und Restaurant DA Vittorio ein Gastronomiebetrieb zum Praktikum, von welchem die Austauschschüler sehr positiv gestimmt zurückkehren.

Von den vier italienischen Austauschstudenten, die nun ihre Reise zum Hotel Dollenberg antraten, haben sich Elena Faconetti und Alessio Camagua auf den Service spezialisiert, Linda Pandini strebt eine Ausbildung zur Konditorin an, und Maria Elisabetta Gritti interessiert sich für den Beruf der Köchin. "Mittelfristig wäre es ein Erfolg, wenn der ein oder andere im Ausland eine Anstellung findet, auch wenn es nur für ein paar Jahre ist", bemerkt Müller.

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