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Villingen-Schwenningen Ehrenamtlich ist nicht alles zu leisten

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Helga Grießhaber (links) und Helga Henning sind für den SKM seit zehn Jahren als Rechtliche Betreuerinnen im Ehrenamt tätig. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Ehrenamtliche Betreuer handeln für Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Behinderung oder Krankheit nicht in der Lage sind, ihre Angelegenheit zu regeln. In seiner Mitgliederversammlung blickte der SKM Schwarzwald-Baar auf 2017 zurück.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Im vergangenen Jahr feierte der katholische Verein für soziale Dienste mit Geschäftsstelle in der Donaueschinger Käferstraße sein 25-jähriges Bestehen. Vorsitzender Josef Vogt rief den Festakt, eine biblische Weinprobe und das aus diesem Anlass erschienene Buch in Erinnerung.

Derzeit zählt der Verein 142 Betreuer, davon sind 85 aktiv und leisten 129 ehrenamtliche Betreuungen. 39 Vereinsbetreuungen werden von Geschäftsführer Christian Müller-Heidt und Mitarbeiterin Margit Schmieder übernommen.

"Wir sind stark nachgefragt", sagte Vogt. Von 47 Anfragen der Betreuungsbehörde im Landratsamt habe man 24 angenommen. Immer häufiger handele es sich um komplizierte und sehr zeitaufwändige Betreuungen, die im Ehrenamt nicht leistbar seien, gab Vogt zu bedenken. Doch man sinnt SKM auf Lösungen: so werde man Tandem-Betreuungen bilden, bei denen einem Neueinsteiger für ein Jahr ein erfahrener Betreuer an die Seite gestellt werde.

Mit zwei Einsteigerschulungen an zwei Nachmittagen werden die "Neuen" fit gemacht für ihre Aufgabe und einer der fünf Gruppen zugeteilt, die zudem bei monatlichen Treffen Erfahrungen austauschen. Fortbildungen und Themenvorträge seien wesentliche Aufgaben des Ortsvereins, sagte Vogt. Die Zusammenlegung der Notariate Villingen und Schwenningen unter einem Dach mit dem Nachlassgericht in der Schwenninger Straße (ehemals Gesundheitsamt) erleichtere den Betreuern die Arbeit.

Rechtliche Belange, wie aktuell der Anvertrautenschutz und ab Mai ein verschärfter Datenschutz, müssen in 2018 umgesetzt und die Finanzierung wieder auf die Beine gestellt werden. Angesichts der diesbezüglich prekären Lage vieler Ortsvereine leiste man unter anderem mit politischen Gesprächen Lobbyarbeit, umriss Vogt, auch Gemeinderat in Brigachtal, den umfangreichen Aufgabenkatalog des SKM.

Sein Stellvertreter und Kassier Roland Pfeiffer legte die Einnahmen offen, wonach sich der Landkreis mit 67 000 Euro, der Kommunalverband für Jugend und Soziales mit 28 000 Euro und die katholische Kirche mit rund 10 200 Euro an den Kosten für das Gemeinwohl beteilige. Nicht unnötig seien die Spenden, betonte Pfeiffer, die in 2017 in Höhe von 7500 Euro flossen.

Die Mitgliederversammlung im Alten- und Pflegeheim St. Lioba nutzte auch die neue Diözesan-Geschäftsführerin Ulrike Gödeke zur Vorstellung ihrer Person. Neben der Arbeit kommen beim SKM Vergnügen und Geselligkeit nicht zu kurz. Der nächste Vereinsausflug führt nach Alpirsbach und Todtmoos. Für zehn Jahre Ehrenamt beim SKM wurden Erika Fichter, Helga Grießhaber und Helga Henning aus St. Georgen ausgezeichnet.

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Cornelia Spitz

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