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Villingen 200 Aktive bei Karbatschen-WM

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Karbatschen-Goaßl-Schnöller Weltmeisterschaft in Villingen. Foto: Bartler-Team

VS-Villingen - Die Karbatschen-Weltmeisterschaft auf dem Areal der Karl-Brachat-Schule stattfinden zu lassen, hat sich gelohnt. Darin waren sich die Organisatoren, die mehr als 200 Aktiven aus 23 Gruppen sowie die Zuschauer einig.
 

Die Sommerfasnet war nicht ausgebrochen, als am Samstagmorgen eine Reihe von Schnellern in der Villinger Innenstadt eine Kostprobe ihres Könnens und ihrer regionalen Kultur boten. Während in unseren Breiten Karbatschen und Geisel nur noch im Fasnachtsbrauchtum verwendet werden, gehört es in anderen Regionen und Ländern als Tradition in den Kanon des ganzjährlichen Brauchtums.

Jeder wollte eine gute Leistung abliefern und sich möglichst gut platzieren. Aber die Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Bayern, der Schweiz und Südtirol waren auch vom Wunsch beseelt, dabei zu sein sowie Respekt und Anerkennung für das Brauchtum und Leistung des anderen zu zeigen. Dafür wurden auch lange Anreisewege in Kauf genommen; sie waren die Südtiroler 450 Kilometer unterwegs.
 

Auch das Publikum genoss die lockere Atmosphäre auf dem zu wie einer Arena gestalteten Benediktinerplatz. Es verging keine Wettkampfpause, ohne dass eine Gruppe in das Rund ging, um für eine Einlage zu sorgen. Besonders beeindruckend für die Zuschauer waren die Vorführungen der langstieligen Geiseln, wie sie in der Schweiz und Südtirol geschlagen wurden.
Auch die Kategorie Kunst war beeindruckend: ausgefallene Darbietungen und Choreographien wie die Inszenierung der »Schwarzwald-Marie« durch die Villinger Butz­eselgruppe oder das sich abwechselnde Zuwerfen von Karbatschen zum Weiterschnellen von einem Schweizer Duo.
 

In den Kategorien der einheimischen kurzstieligen Karbatschen und flexiblen Fuhrmanns-Geiseln hielten die Teilnehmer aus Villingen-Schwenningen sehr gut mit. Podiumsplätze und auch Weltmeistertitel wurden erkämpft.
 

Mehr als zwei Jahre war ein 16-köpfiges Team der Villinger Karbatschen schnellenden Vereine mit der Organisation des Festes beschäftigt. Ein einzelner Verein könne dies nicht stemmen, machte Rosalbo Menella von den Brigachblätzle deutlich und dankte allen Mithelfern und Unterstützern. Für die Villinger Vereine sei ein Traum in Erfüllung gegangen, der nach dem gemeinsamen Besuch der Weltmeisterschaft in Markdorf 2005 aufkam.
 

Nach der Siegerehrung, die vom Spielmannszug der Glonki-Gilde musikalisch umrahmt wurde, war das Fest noch lange nicht vorbei. Die Gruppen brachten sich beim Brauchtumsabend im Münsterzentrum ins Programm ein. Als Übernachtungsgelegenheit stand unter anderem die Turnhalle der Karl-Bracht-Schule zur Verfügung. Nach dem Frühstück am Sonntag nahmen die Teilnehmer an einer Stadtführung teil oder gaben Brauchtumsvorführungen.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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