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Unwetter Sturmtief tobt sich in Region aus

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Sturmböen entwurzelten in der Region zahlreiche Bäume. (Symbolbild) Foto: Schwenk

Region - Das Sturmtief in der vergangenen Nacht hat in der Region für einige Störungen gesorgt. Zwischen 2 und 3 Uhr traten die meisten Schäden ein. Menschen wurden laut Polizei nicht verletzt, auch größere Sachschäden wurden bislang nicht gemeldet.

Insgesamt stürzten 47 Bäume auf Straßen, vor allem im Kreis Konstanz waren viele Straßen blockiert. Im Kreis Rottweil deckte der Sturm das Wellplattendach eines Wohnhauses in Vöhringen teilweise ab, in Folge stürzte der Kamin des Hauses ein. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. In Deißlingen (Kreis Rottweil), Fridingen (Kreis Tuttlingen) und in Rielasingen-Arlen (Kreis Konstanz) prallten mehrere Autofahrer gegen umgestürzte Bäume.  

Siehe auch: Liveblog zur Wetterlage in der Region

In Singen (Kreis Konstanz) wurde ein Auto-Anhänger von einer Windböe erfasst und gegen ein parkendes Auto gedrückt. In Worblingen (Kreis Konstanz) stürzte ein Baum auf eine Starkstromleitung. In allen vier Landkreisen waren die Feuerwehren die gesamte Nacht im Einsatz.

In Stetten am kalten Markt (Kreis Sigmaringen) fiel ein Baum auf ein Wohnhaus, durchschlug das Dach und beschädigte drei Autos. Der entstandene Schaden betrage etwa 60.000 Euro, sagte ein Polizeisprecher am frühen Morgen.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ravensburg führte das Unwetter demnach zu 57 Einsätzen. In Freiburg und Umgebung mussten Feuerwehr und Polizei knapp 50 Mal ausrücken. Insbesondere im Kreis Waldshut seien die Einsatzkräfte ziemlich beschäftigt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Der Wind habe Ziegel von zwei Häusern abgedeckt und zahlreiche Bäume und Bauzäune umgestürzt. In zwei Orten habe das Unwetter auch zu kurzen Stromausfällen geführt.

Die Polizei in Karlsruhe berichtete – wie die übrigen Präsidien im Land – von umgestürzten Bäumen, vereinzelt waren kleinere Straßen oder Radwege überschwemmt oder Keller überflutet. In Stuttgart fiel ein Baum auf ein Auto. 

Bis Dienstagmittag rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) teils mit ergiebigem Dauerregen. Im Schwarzwald sollen dann innerhalb von 72 Stunden Mengen um die 120 Liter pro Quadratmeter, in Staulagen um 150 Liter gefallen sein. Punktuell seien aber auch deutlich höhere Werte möglich. Zudem warnt der DWD den ganzen Dienstag über vor starken bis stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 70 Kilometern pro Stunde. 

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