Die Bedrohungslage in Unterkirnach ist Teil einer Blaulicht-Reportage im Fernsehen. Foto: Marc Eich

Einer der größten Polizeieinsätze im Landkreis wird aufgrund eines Zufalls Teil einer Fernseh-Doku. Bei der Bedrohungslage in Unterkirnach, die ein 62-Jähriger ausgelöst hatte und die rund 12 Stunden anhielt, war zufälligerweise ein TV-Kameramann mittendrin.

Ein Mann, der bei einer Zwangsräumung sein Haus anzünden möchte, Spezialkräfte die gar mit gepanzerten Fahrzeugen vorfahren und ein stundenlanger Nervenkrieg, bei dem auch Sprengstoff gesichert werden konnte: Die Bedrohungslage durch einen 62-Jährigen, der sich in seinem Haus in Unterkirnach verschanzt hatte, hatte genug Stoff für eine TV-Reportage.

 

Und wie es der Zufall so wollte – tatsächlich war an jenem Tag ein Kameramann für eine TV-Produktionsfirma mit dabei, um eine Reportage über das Einsatzgeschehen zu filmen. Wie unsere Redaktion erfuhr, wurde die Besatzung des DRK-Rettungswagens von der Villinger Rettungswache in dieser Schicht für die Sat.1-Doku „Lebensretter hautnah - Wenn jede Sekunde zählt“ begleitet.

In dem Format wird, wie der Sender in einer Pressemitteilung erklärt, „die wichtige, spannende und emotionale Arbeit von Rettungskräften in ganz Deutschland“ gezeigt. Passender könnte der Teaser für jenen Einsatz, den auch die Kräfte des DRK hautnah miterlebten, kaum sein.

GoPros an Rettungswagen und Besatzung

Vonseiten des DRK war neben dem Rettungswagen unter anderem auch ein Notarzt, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes, ein Leitender Notarzt und darüber hinaus auch die freiwilligen Helfer des Ortsvereins Villingen an dem Großeinsatz beteiligt.

Fast die gesamte 12-Stunden-Schicht der Rettungswagen-Besatzung war der Kameramann mit vor Ort, um Eindrücke zu filmen. Zusätzlich war der Rettungswagen mit mehreren GoPros und die Besatzung ein Bodycams und Mikrofone ausgestattet.Der Rettungswagen war gleich zu Beginn der Bedrohungslage nach Unterkirnach alarmiert worden, um im Fall der Fälle für eine schnelle medizinische Versorgung zu sorgen.

Folge läuft am 27. März um 18 Uhr

Welch spannender Einblick hinter die Kulissen der Arbeit vor Ort dadurch möglich wurde, erfahren die Zuschauer am 27. März. Dann soll in Sat.1 um 18 Uhr ebenjene Folge laufen, die die Bedrohungslage zum Inhalt hat.

Die Besatzung des Rettungswagens ist für eine TV-Serie in Sat.1 begleitet worden. Foto: Marc Eich

Bereits seit dem vergangenen Oktober sind die Helfer des DRK-Rettungsdienstes aus Villingen Teil der Blaulicht-Reportage, die täglich auf Sat. 1 läuft. Zahlreiche Einsätze sind bereits einem großen Publikum präsentiert worden.

Villingen sind abermals mit dabei

Nach einer positiven Rückmeldung der Produktionsfirma zu den Dreharbeiten für die ersten Folgen, hatten sich die Verantwortlichen dazu entschieden, die DRK-Besatzungen aus Villingen auch weiterhin zu begleiten.

Angesichts des spektakulären Einsatzes dürften sowohl die Produktionsfirma als auch der Sender diese Entscheidung nicht bereut haben. Aus der Pressestelle des Senders war zu erfahren, dass das DRK aus VS neben dem Beitrag am 27. März auch am 25. März (ebenfalls um 18 Uhr) über die Bildschirme in Deutschland flackern wird.