Die Maßnahme an der Mühlheimer Ortsdurchfahrt soll in drei Bauabschnitte eingeteilt werden. Foto:  

Noch in diesem Jahr sollen die Sanierungsarbeiten bei der Mühlheimer Ortsdurchfahrt umgesetzt werden. Der Verkehr auf der Straße muss in dieser Zeit erheblich eingeschränkt werden.

Sachbearbeiter Alexander Beller stellte in der Sitzung des Technischen Ausschusses die Pläne zur Sanierung der Wasserleitung in Mühlheim vor. Ingenieurleistungen wurden an die Ohnmacht Ingenieure aus Sulz vergeben.

 

Die Maßnahme soll in drei Bauabschnitte eingeteilt werden, berichtete Beller. Der erste Bauabschnitt erfolge von Fischingen herkommend bis zum Gasthaus Rössle, in etwa.

Finanzierung gewährleistet

Die Tiefbauarbeiten (Los 1) und die Lieferung sowie das Verlegen der Wasserleitung (Los 2) seien öffentlich ausgeschrieben worden. Für Los 1 seien vier Angebote eingegangen. Das günstige Angebot wurde abgegeben von der Firma Lupold aus Vöhringen mit Kosten von rund 180 000 Euro. Drei Angebote seien für Los 2 eingegangen. Das günstigste kam von der Firma Stetter aus Nagold und beträgt rund 58 000 Euro. Den Vergaben wurde einhellig zugestimmt.

Das Bauvorhaben ist auf Gesamtkosten in Höhe von rund 292 000 Euro kalkuliert. Im Haushalt seien 320 000 Euro eingestellt. Die Bauarbeiten sollen im Zeitrahmen von Mai bis September durchgeführt werden und etwa drei Monate andauern. Der genaue Zeitraum der Ausführung müsse nach Auftragsvergabe mit den Unternehmern noch abgestimmt werden.

Genauer Zeitraum wird noch abgestimmt

Zur Durchführung der Arbeiten sei eine überörtliche Vollsperrung mit Umleitung notwendig, teilte Beller mit. Die müsse vom Bauunternehmer beantragt werden. Für Anlieger sei angedacht, eine Baustelle in vier kleine Baustellen aufzuteilen, sprich, immer sukzessive ein Stück abzuarbeiten, so dass die Anlieger die meisten Tage an ihr Haus kommen. „Es wird nicht immer gehen, aber meistens wird es funktionieren“, meinte Beller.

Die Bushaltestelle vor der Grundschule von Mühlheim müsse aber für die ganze Bauzeit verlegt werden. Mit den Busunternehmen sei dies bereits abgesprochen. Die Bushaltestelle für die Schüler werde ans Rathaus verlegt.

Mühlheims Ortsvorsteherin Barbara Klaussner fragte nach der Erreichbarkeit der Halle im Zeitraum der Kommunalwahlen. Beller versicherte, dass fußläufig stets alles erreicht werden könne.