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Sulz a. N. Personell im Wald am unteren Limit

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Klimanotstand: So könnte es mal aussehen, wenn das Waldsterben weitergeht. Foto: pixabay

Sulz - Borkenkäfer, Sturmschäden, Trockenheit: Der Wald leidet. Das gilt auch für den städtischen Forst. Die Zeiten, in denen der Wald Gewinn abwarf, sind vorerst vorbei.

Inzwischen ist von einem Klimanotstand im Wald die Rede. Immer mehr heimische Bäume könnten Dürren, Stürmen und Schädlingen zum Opfer fallen, wenn nicht deutlich mehr für den klimagerechten Umbau der Wälder getan wird, warnt die Gewerkschaft IG Bau und fordert zusätzliches Forstpersonal - auch im Landkreis Rottweil.

Mit dem Landkreis hat die Stadt einen Forstbetreuungsvertrag abgeschlossen. Personell gab es zuletzt jedoch immer wieder Veränderungen. "Wir sind in der Übergangszeit", sagt Hieber. Sie sollte jedoch bald beendet sein. Zum 1. September werde Karlheinz Mertes das Forstrevier Sulz übernehmen, teilt Hieber mit.

Personell am absoluten Minimum

Mertes ist kein Unbekannter. Er kennt sich von früheren Tätigkeiten her als Förster in Sulz bestens aus: "Das ist für uns ein großer Vorteil." Ortskenntnisse im Wald spielen eine große Rolle. So ist Hieber auch froh darüber, dass Sulz noch eine eigene Waldarbeiter-Gruppe beschäftigen kann. Die drei Forstmitarbeiter leisteten eine hervorragende Arbeit. Allerdings: Die dreiköpfige "Rotte" sei personell das "absolute Minimum". Es geht vor allem um Sicherheit, denn die Waldarbeit ist gefährlich. Schwierig werde es, wenn einer der Waldarbeiter wegen Krankheit ausfalle.

Die Stadt Dornhan hat das gleiche Problem: Sie hat sogar nur zwei Waldarbeiter. Mehr eigene Kräfte einzusetzen, lohnt sich für die Stadt Dornhan nicht. Bürgermeister Markus Huber denkt daher an eine Betriebsgemeinschaft mit Nachbarkommunen, so mit Sulz. Er will damit auch Kosten sparen.

Bislang ist dieses Thema von Sulzer Seite aus nicht gerade forciert worden. Eine engere Zusammenarbeit wäre, wie Hieber einräumt, mit bürokratischem Aufwand verbunden.

Mehr Waldarbeiter sollen ausgebildet werden

Als Beispiel nennt er die Unfallversicherung bei grenzüberschreitenden Einsätzen der Waldarbeiter. Hieber liegt jedoch viel daran, auch in Zukunft eine städtische Waldarbeiter-Gruppe zu haben. Von daher steht er einer Kooperation offen gegenüber. Er könnte sich vorstellen, dass mit dem neuen Förster eine Lösung gefunden wird.

Die Gewerkschaft fordert auch, mehr Waldarbeiter auszubilden. Fachkräfte zu gewinnen, sei jedoch schwierig. Jedenfalls gibt es im Wald jede Menge zu tun, allein bei der Aufarbeitung des Schadholzes. Man müsse sich darüber Gedanken machen, wie der Stadtwald für die Zukunft besser aufgestellt werden könne, meint Hieber. Er vertraut dabei auf die Erkenntnisse und Vorschläge des Forstamts.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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