Die kompakte Ausgabe der Südwest-Messe in Schwenningen bleibt hinter den Erwartungen zurück. Foto: Veranstalter

Die Südwest-Messe war mit Blick auf die Resonanz ein ziemlicher Flop. Dennoch war sie wichtig, um zeigen, dass eine Großveranstaltung auch in Zeiten von Corona möglich ist, findet Autorin Mareike Kratt. 

VS-Schwenningen - Weniger Aussteller in weniger Hallen an vier statt üblicherweise an neun Tagen: Die "Südwest-Messe spezial" sollte ein Versuch sein, um das Messeleben in Schwenningen nach der Corona-Hochphase allmählich wieder in Gang zu bringen.

 

Von Vornherein war – zumindest den Organisatoren – klar, dass die Verbraucherschau nicht mit der "richtigen" Südwest-Messe vergleichbar ist. Andere Erwartungen hatten wohl Besucher und Aussteller. Sie zeigten sich von Angebot und Nachfrage enttäuscht. Dass im Vorfeld zu wenig Werbung gemacht wurde, mag mit ein Grund für die geringere Resonanz sein.

Dennoch muss der Messegesellschaft ein Lob ausgesprochen werden: Sie ist in diesen noch immer unsicheren Zeiten das Wagnis eingegangen, eine Großveranstaltung auf die Beine zu stellen, die zumindest mit Blick auf die durch Corona erschwerten Bedingungen gemeistert wurde.