Für Heinz Kasik aus Albstadt ist es nicht nachvollziehbar, dass „mit aller Gewalt“ das geplante Zentralklinikum durchgesetzt werden soll.
Wie immer wieder von außen bestätigt wird, haben wir ein überdurchschnittlich gutes Konzept mit zwei Krankenhäusern im Zollernalbkreis. Es ist nach wie vor nicht nachvollziehbar, warum dieses zerschlagen wird. Mit aller Gewalt will man durchsetzen, ein „Zentralklinikum“ zu errichten. Man scheut sich nicht das Projekt von 800 auf 400 Millionen Euro herunter zu rechnen, weil man befürchtet, die erhofften 400 Millionen Euro Zuschuss von Gesundheitsminister Manne Lucha nicht zu bekommen.
Soll ein abgespecktes „Zentralklinikum“ den zukünftigen Anforderungen gerecht werden? Stuttgart 21 lässt grüßen. Von wem lässt sich ein Kontrollorgan wie der Kreistag überzeugen, dass es ohne ein Klinikum auf der grünen Wiese nicht gehe, wobei doch das bestehende Konzept von allen Seiten gelobt wird? Bekanntlich hat alles seine Gründe, wobei diese zu hinterfragen wären.
Wahlen am 9. Juni sind zukunftsweisend, findet der Albstädter
Ich bin überzeugt, dass die überwiegende Mehrheit des Kreistages seiner Sorgfaltspflicht in Sachen „Zentralklinikum“ nicht nachgekommen ist. Nun sind wieder Wahlen, vielleicht die entscheidendsten der nächsten Zukunft. Es entscheidet sich die Zukunft der jüngeren Generation.
Es heißt immer die Regierung versage, aber es heißt auch „wie unten so oben“. Ich sehe mir die Kandidaten aller Parteien und Gruppierungen genau an und wähle keinen, welcher verantwortlich ist, uns eine so hohe finanzielle Last aufbürdet, wie das Projekt „Zentralklinikum“ mit sich bringen wird.
Heinz Kasik AlbstadtSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.