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Starkregen in der Region Stuttgart Erdrutsch bringt Verkehr ins Stocken

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Nach starkem Regen musste am Mittwoch in der Region Stuttgart eine Landesstraße teilweise gesperrt werden. Außerdem kam es zu mehreren Unfällen (Symbolbild). Foto: Leserfotograf remstal-knipser

Starke Regenfälle in der Nacht auf Mittwoch haben in der Region Stuttgart für einen Erdrutsch und mehrere Unfälle gesorgt. Ganz so verheerend wie in der Nacht zum Dienstag war das Unwetter aber nicht.

Region Stuttgart - Nach starken Regenfällen am Dienstag ist es in der Region Stuttgart zu einem Erdrutsch und mehreren Unfällen gekommen.

Ein Zeuge alarmierte am Mittwoch gegen 6 Uhr die Polizei und teilte mit, dass es an der Landesstraße 1201 zwischen Weinstadt-Strümpfelbach und Aichwald (Kreis Esslingen) zu einem Erdrutsch gekommen sei. Mehrere Meter blockierte ein Teil des Hangs die Landesstraße 1201. Mitarbeiter der Straßenmeisterei rückten an und sperrten die Straße halbseitig in Richtung Aichwald. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es laut eines Polizeisprechers nicht.

Bereits kurz vor 5 Uhr kam in Urbach ein 50-jähriger Autofahrer von der regennassen Fahrbahn der Bundesstraße 29 ab, als er in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs war. Er geriet mit seinem VW ins Schleudern und prallte gegen mehrere Schilder und einen Leitpfosten. Es entstand ein Schaden von insgesamt rund 7500 Euro.

In Großbettlingen (Kreis Esslingen) kam eine 34-jährige Opel-Fahrerin am Dienstag gegen 22.45 Uhr von der regennassen Fahrbahn der Bundesstraße 313 ab, als sie von Grafenberg in Richtung Nürtingen unterwegs war. Laut Polizei fuhr sie vermutlich zu schnell. Die Frau fuhr eine steile Böschung hinauf, woraufhin der Wagen aufs Dach kippte und anschließend noch über 70 Meter auf der Straße weiterrutschte. Die 34-Jährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Die B313 musste zeitweise voll gesperrt, der Verkehr örtlich umgeleitet werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 3000 Euro.

Wie das Wetter in Stuttgart und der Region in den nächsten Tagen wird, sehen Sie hier.

Auf den gesamten Norden Baden-Württembergs gesehen, über den vergangene Nacht eine Unwetterfront hinwegzog, blieben gravierende Schäden aus. Das teilte das Innenministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. In Wertheim im Main-Tauber-Kreis brannte nach einem Blitzeinschlag kurzzeitig ein Dachstuhl, es entstand ein Schaden von rund 25.000 Euro. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen. In Künzelsau im Hohenlohekreis wurden mehrere Straßenabschnitte überflutet, die Feuerwehr musste mehr als 20 Keller auspumpen.

In der Nacht zum Donnerstag kann laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes entlang und südlich der Alb nochmals gewittriger Starkregen fallen. Nachmittags könnten sich zwischen Südschwarzwald und Oberschwaben vereinzelte Schauer oder Gewitter bilden, sonst bleibe es trocken. Die Höchstwerte sollen zwischen 21 Grad im Bergland und Werten um 27 Grad im Rheintal liegen.

In der Nacht zum Dienstag hatten heftige Gewitter und starker Regen vor allem im Süden des Landes Erdrutsche, Überflutungen und Verkehrsbehinderungen ausgelöst. In Stuttgart und der Region kam es zu Unfällen. Ein 22-Jähriger starb bei einem Verkehrsunfall in Überlingen (Bodenseekreis) auf regennasser Straße, weil er vermutlich zu schnell unterwegs war.

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