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St. Georgen Pächterwechsel im Restaurant Wintergarten

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Antonios Dinalis führt den "Wintergarten zum Griechen" und erhält dabei Unterstützung von seiner Partnerin Maria Akonidou (Mitte). Aushilfe Camila Jusufagic springt ein, wenn viel los und daher Not am Mann ist. Foto: Klossek

St. Georgen - Pächterwechsel im "Wintergarten": Bereits seit September führt Antonios Dinalis sein griechisches Restaurant auf der Seebauernhöhe. Doch erst jetzt geht der gebürtige Zyprer damit an die Öffentlichkeit – aus mehreren Gründen.

Durch die Eingangstür ist laute Musik zu hören, eine Frau fegt den Boden, ein Mann wuselt durch den Gastraum. Heute ist Ruhetag im "Wintergarten zum Griechen". Zeit, aufzuräumen, sauber zu machen, etwas Luft zu holen. Wobei letzteres wohl des Öfteren zu kurz kommt: Seit der Übernahme des "Wintergarten" im September, bringen Inhaber Antonios Dinalis und seine Partnerin Maria Akonidou an jedem Ruhetag das Restaurant auf Vordermann. "Wir haben uns echt reingekniet", sagt sie.

Denn zu tun gab es einiges. Da zum Beispiel das Kochinterieur zuletzt für die spanische Küche ausgerichtet war, standen einige Umbauarbeiten an. Es ist einer der Gründe, warum Akonidou und Dinalis die Übernahme zuerst nicht an die große Glocke hängen wollten. "Wir wollten es langsam anlaufen lassen", sagt Akonidou. Während der Anfangsphase konnten sie sich dabei vor allem auf die Unterstützung der Verpächter verlassen.

Für den gebürtigen Zyprer und die Schwenningerin mit griechischen Wurzeln ist die Gastronomie kein Neuland. Er hat in seiner Heimat – vor sechs Jahren ging es für ihn nach Deutschland – bereits in diesem Bereich gearbeitet. Sie kommt wiederum aus einer Gastro-Familie, wie sie im Interview erzählt.

Griechische Küche wie aus der Heimat

Dass die beiden in St. Georgen landen, ist derweil ein ziemlicher Zufall. "Eigentlich wollte ein anderer Grieche hier aufmachen", erzählt Akonidou. Doch als er sich umentschied, landete kurzerhand ein Anruf mit einem Übernahmeangebot bei ihnen. "Wir haben uns das hier angeguckt und in einer Woche war es eigentlich entschieden. Papiere beantragt und fertig", sagt sie. "Aber ein paar Steinchen wurden uns natürlich auch in den Weg gelegt."

Jetzt, wo man mit der Neueröffnung auch an die Öffentlichkeit gehen will, gehören diese kleinen Probleme der Vergangenheit an. Das Konzept des einzigen Restaurants, das auf der Seebauernhöhe steht: Griechische Küche wie aus der Heimat. "Wir bieten hier typisches griechisches Essen, eben das, was es in Griechenland wirklich gibt", erklärt die Expertin, die selbst hinter dem Herd steht. Das heißt vor allem eines: frische Fleisch vom Grill und Gyros. Von Pfännchen mit Soßen oder überbackenem Käse wird abgesehen. "Das gibt es in dieser Form in Griechenland eigentlich gar nicht."

Nach dem Gespräch müssen die beiden schon wieder ran. Es gibt noch viel zu tun, ehe am Sonntag, 5. Januar, mit dem ersten Livemusik-Event der offizielle Startschuss fällt. Die viele Arbeit macht den beiden allerdings nichts aus – sie betreiben das Restaurant laut Akonidou im Grunde nicht für sich, sondern für ihre Kinder. "Wir wollen ihnen etwas bieten."

Der "Wintergarten zum Griechen" möchte immer am ersten Sonntag im Monat ein besonderes Angebot machen –­und startet damit am 5. Januar, 10.30 Uhr. An diesem Tag gibt es Livemusik sowie ein besondereres kulinarisches Angebot: Spanferkel und Lamm vom Grill.

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