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Schwarzwald-Baar-Kreis Vorerst keine Lockerungen in Corona-Krise

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Die "Stabsarbeit" am Landratsamt im Wandel. Die Stabsbesprechungen werden längst durch Telefon- und Videokonferenzen geführt. Foto: Landratsamt

Schwarzwald-Baar-Kreis - Die Zahl der Corona-Fälle steigt immer weiter – 254 Fälle sind jetzt im Schwarzwald-Baar-Kreis registriert und ein dritter Todesfall ist zu beklagen. Für alle Verantwortlichen ist daher klar: Eine Lockerung der Verordnungen kommt aktuell noch nicht in Frage.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz informierten ­Arnold Schuhmacher von der Unteren Katastrophenschutzbehörde, Kliniksprecherin Sandra Adams, der Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Sebastian Russo, sowie die Pressesprecherin der Stadt Villingen-Schwenningen, Oxana ­Brunner, über die aktuelle Lage in der Region.

Nicht jeder Beatmete hat einen ganz schweren Verlauf

52 mit dem Coronavirus infizierte Patienten werden derzeit stationär im Schwarzwald-Baar-Klinikum behandelt, hinzu kommen vier Verdachtsfälle, so Kliniksprecherin Sandra Adams. 16 dieser Patienten müssen beatmet werden – wobei der Intensivmediziner Sebastian Russo mit einem häufigen Irrtum aufräumte: Nicht jeder Patient, der beamtet wird, hat gleichzeitig einen ganz schweren Verlauf der Lungenkrankheit. Insgesamt seien es nur etwa fünf Prozent der Corona-Infizierten, die tatsächlich ganz schwer erkrankten. In den allermeisten Fällen gelinge die Genesung. Fünf Menschen mit Covid-19 starben bereits am Schwarzwald-Baar-Klinikum – zwei davon aus dem Raum Rottweil, die anderen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und damit in die Kreisstatistik von Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh einfließend.

Doch ist das Personal am Klinikum überhaupt noch ausreichend mit Schutzkleidung versorgt? "Es ist einfach knapp", so Sandra Adams, wenngleich aktuell noch ausreichend Masken, Schutzkittel und Co. vorhanden seien. Der Bestand entwickle sich dynamisch, viele Nachbestellungen laufen – doch ob und wann tatsächlich geliefert wird, steht in der aktuellen Situation nie wirklich ganz klar fest.

Auf die wachsende Zahl der Infektionen im Kreis hat man auch seitens des Klinikums reagiert. Die im Normalbetrieb 70 Intensivbetten, davon zehn in Donaueschingen, können im Extremfall auf etwa 100 aufgestockt werden. Gleiches gilt für die Beatmungsplätze – hier kann man im Notbetrieb mit 133 Plätzen dienen, wovon 90 für die invasive Beatmung geeignet seien, so Adams. Der Arbeitsalltag am Klinikum ändere sich laufend und werde den aktuellen Gegebenheiten angepasst, machten Russo und Adams klar.

Täglich muss nachjustiert werden

Und auch im Landratsamt ist kaum mehr etwas, wie es vorher war im Arbeitsalltag. Deutlich machte das vor allem Arnold Schuhmacher von der Unteren Katastrophenschutzbehörde während des Pressegesprächs. Die komplette Stabsarbeit musste bedarfsgerecht neu organisiert werden – Krisenpläne gibt es freilich, doch die Coronakrise ist offenbar mit keinem bislang vorstellbaren Krisenszenario wirklich vergleichbar.

Der Verwaltungsstab 6, der sich dem Thema Gesundheit widmet, ist derzeit extremst belastet. Viele Mitarbeiter der Behörde wurden deshalb angesichts der besonderen Lage diesem zugeteilt. Das A und O bei all dem: die Kommunikation und die enge Verzahnung mit allen möglichen Organisationen, der Klinik, und den Rettungsdiensten. Verbindungspersonen wirken hier als Bindeglied. Und die täglichen Besprechungen, anfangs im Sitzungssaal mit dem gebührenden Abstand, jetzt häufig digital und telefonisch, ist unverzichtbar geworden. Denn täglich wird nachjustiert.

Wie eng und notwendig diese Zusammenarbeit ist und sein muss, betonte auch Landrat Sven Hinterseh während der Konferenz. Froh ist er, dass in dieser seltsamen Zeit auch ein Großteil der Bürger des Landkreises einsichtig ist und sich an die erlassenen Verordnungen hält.

Friseur setzt bei Kunden weiter die Schere an

Das verdeutlichte für die Stadt Villingen-Schwenningen auch Pressesprecherin Oxana Brunner. Sie allerdings wusste auch von Ausreißern zu berichten – und nicht alle wurden geahndet, da in die Kontrolle auch Security-Dienste eingebunden sind, deren Mitarbeitern ein solches Mittel nicht zur Verfügung steht. Ebenso bemerkenswerte Vorfälle: Ein Friseur auf Hausbesuchen oder ein Nagelstudio, das trotz entsprechender Verordnung noch Kunden bedient haben soll.

Wie schwer die Verordnungen gerade Unternehmer und dabei besonders auch kleine Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomen und Dienstleister trifft, ist der Stadtverwaltung bewusst. Mit der Internetseite www.handeln-fuer-vs.de und entsprechender Menpower an der Telefonzentrale davon seitens der Stadt versucht Villingen-Schwenningen deren Not zu lindern. Gleichzeitig kümmert sich eine Plattform für Nachbarschaftshilfe darum, Helfer und Bedürftige zusammenzubringen – das Ungleichgewicht ist noch hoch, auf die 70 Helfer, die sich gemeldet haben, kamen bislang nur neun Abrufe. Gut möglich jedoch, dass diese Zahl in den kommenden ­Wochen noch steigt – abhängig dürfte das auch von der weiteren Entwicklung der Fallzahlen in der Region sein.

Erst mal keine "Exit-Strategie"

Und wie kommt man jetzt raus aus diesem ganzen Ausnahmezustand, hin in den "ganz normalen" Alltag? Landrat Sven Hinterseh konnte in Sachen "Exit-Strategie" noch keinen Plan präsentieren – um diesen festlegen zu können, müsse man erst einmal die aktuelle Entwicklung in der nächsten Zeit abwarten, machte der Landrat, mitten im Krisenmodus, deutlich.

Schwarzwald-Baar-Kreis. In einer gemeinsamen Pressekonferenz informierten ­Arnold Schuhmacher von der Unteren Katastrophenschutzbehörde, Kliniksprecherin Sandra Adams, der Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Sebastian Russo, sowie die Pressesprecherin der Stadt Villingen-Schwenningen, Oxana ­Brunner, über die aktuelle Lage in der Region.

Nicht jeder Beatmete hat einen ganz schweren Verlauf

52 mit dem Coronavirus infizierte Patienten werden derzeit stationär im Schwarzwald-Baar-Klinikum behandelt, hinzu kommen vier Verdachtsfälle, so Kliniksprecherin Sandra Adams. 16 dieser Patienten müssen beatmet werden – wobei der Intensivmediziner Sebastian Russo mit einem häufigen Irrtum aufräumte: Nicht jeder Patient, der beamtet wird, hat gleichzeitig einen ganz schweren Verlauf der Lungenkrankheit. Insgesamt seien es nur etwa fünf Prozent der Corona-Infizierten, die tatsächlich ganz schwer erkrankten. In den allermeisten Fällen gelinge die Genesung. Fünf Menschen mit Covid-19 starben bereits am Schwarzwald-Baar-Klinikum – zwei davon aus dem Raum Rottweil, die anderen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und damit in die Kreisstatistik von Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh einfließend.

Doch ist das Personal am Klinikum überhaupt noch ausreichend mit Schutzkleidung versorgt? "Es ist einfach knapp", so Sandra Adams, wenngleich aktuell noch ausreichend Masken, Schutzkittel und Co. vorhanden seien. Der Bestand entwickle sich dynamisch, viele Nachbestellungen laufen – doch ob und wann tatsächlich geliefert wird, steht in der aktuellen Situation nie wirklich ganz klar fest.

Auf die wachsende Zahl der Infektionen im Kreis hat man auch seitens des Klinikums reagiert. Die im Normalbetrieb 70 Intensivbetten, davon zehn in Donaueschingen, können im Extremfall auf etwa 100 aufgestockt werden. Gleiches gilt für die Beatmungsplätze – hier kann man im Notbetrieb mit 133 Plätzen dienen, wovon 90 für die invasive Beatmung geeignet seien, so Adams. Der Arbeitsalltag am Klinikum ändere sich laufend und werde den aktuellen Gegebenheiten angepasst, machten Russo und Adams klar.

Friseur setzt bei Kunden weiter die Schere an

Und auch im Landratsamt ist kaum mehr etwas, wie es vorher war im Arbeitsalltag. Deutlich machte das vor allem Arnold Schuhmacher von der Unteren Katastrophenschutzbehörde während des Pressegesprächs. Die komplette Stabsarbeit musste bedarfsgerecht neu organisiert werden – Krisenpläne gibt es freilich, doch die Coronakrise ist offenbar mit keinem bislang vorstellbaren Krisenszenario wirklich vergleichbar. Der Verwaltungsstab 6, der sich dem Thema Gesundheit widmet, ist derzeit extremst belastet. Viele Mitarbeiter der Behörde wurden deshalb angesichts der besonderen Lage diesem zugeteilt. Das A und O bei all dem: die Kommunikation und die enge Verzahnung mit allen möglichen Organisationen, der Klinik, und den Rettungsdiensten. Verbindungspersonen wirken hier als Bindeglied. Und die täglichen Besprechungen, anfangs im Sitzungssaal mit dem gebührenden Abstand, jetzt häufig digital und telefonisch, ist unverzichtbar geworden. Denn täglich wird nachjustiert.

Wie eng und notwendig diese Zusammenarbeit ist und sein muss, betonte auch Landrat Sven Hinterseh während der Konferenz. Froh ist er, dass in dieser seltsamen Zeit auch ein Großteil der Bürger des Landkreises einsichtig ist und sich an die erlassenen Verordnungen hält.

Das verdeutlichte für die Stadt Villingen-Schwenningen auch Pressesprecherin Oxana Brunner. Sie allerdings wusste auch von Ausreißern zu berichten – und nicht alle wurden geahndet, da in die Kontrolle auch Security-Dienste eingebunden sind, deren Mitarbeitern ein solches Mittel nicht zur Verfügung steht. Ebenso bemerkenswerte Vorfälle: Ein Friseur auf Hausbesuchen oder ein Nagelstudio, das trotz entsprechender Verordnung noch Kunden bedient haben soll.

Wie schwer die Verordnungen gerade Unternehmer und dabei besonders auch kleine Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomen und Dienstleister trifft, ist der Stadtverwaltung bewusst. Mit der Internetseite www.handeln-fuer-vs.de und entsprechender Menpower an der Telefonzentrale davon seitens der Stadt versucht Villingen-Schwenningen deren Not zu lindern. Gleichzeitig kümmert sich eine Plattform für Nachbarschaftshilfe darum, Helfer und Bedürftige zusammenzubringen – das Ungleichgewicht ist noch hoch, auf die 70 Helfer, die sich gemeldet haben, kamen bislang nur neun Abrufe. Gut möglich jedoch, dass diese Zahl in den kommenden ­Wochen noch steigt – abhängig dürfte das auch von der weiteren Entwicklung der Fallzahlen in der Region sein.

Und wie kommt man jetzt raus aus diesem ganzen Ausnahmezustand, hin in den "ganz normalen" Alltag? Landrat Sven Hinterseh konnte in Sachen "Exit-Strategie" noch keinen Plan präsentieren – um diesen festlegen zu können, müsse man erst einmal die aktuelle Entwicklung in der nächsten Zeit abwarten, machte der Landrat, mitten im Krisenmodus, deutlich.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April, stellte das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in seiner Statistik, die der Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh auch bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag präsentierte, 254 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest.

Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt drei Personen steigt – Einzelheiten zum Gesundheitszustand oder möglichen Vorerkrankungen des Verstorbenen machte die Behörde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

48 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April, 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar-Klinikum überwiesen. Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 in Villingen-Schwenningen (davon 21 Personen genesen), 35 (7) in Blumberg, 23 (7) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (4) in Königsfeld, zwölf in Bad Dürrheim (2), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (1), 13 in St. Georgen (2), sechs in Bräunlingen (1), vier in Triberg (1), vier in Brigachtal (1), jeweils zwei in Dauchingen (1), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts.

Weitere Informationen: Um wichtige gesundheitliche Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, hat das Gesundheitsamt des Landkreises eine Hotline eingerichtet, Telefon: 07721/9 13 71 90. Sie ist auch am Wochenende von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April stellte das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in seiner Statistik, die der Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh auch bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag präsentierte, 254 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest.

Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt drei Personen steigt – Einzelheiten zum Gesundheitszustand oder möglichen Vorerkrankungen des Verstorbenen machte die Behörde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

48 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in VS-Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar Klinikum überwiesen. Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 in Villingen-Schwenningen (davon 21 Personen genesen), 35 (7) in Blumberg, 23 (7) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (4) in Königsfeld, zwölf in Bad Dürrheim (2), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (1), 13 in St. Georgen (2), sechs in Bräunlingen (1), vier in Triberg (1), vier in Brigachtal (1), jeweils zwei in Dauchingen (1), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts.

Weitere Informationen: Um wichtige gesundheitliche Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, hat das Gesundheitsamt des Landkreises eine Hotline eingerichtet, Telefon: 07721/9 13 71 90. Sie ist auch am Wochenende von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Schwarzwald-Baar-Kreis. In einer gemeinsamen Pressekonferenz informierten ­Arnold Schuhmacher von der Unteren Katastrophenschutzbehörde, Kliniksprecherin Sandra Adams, der Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin, Sebastian Russo, sowie die Pressesprecherin der Stadt Villingen-Schwenningen, Oxana ­Brunner, über die aktuelle Lage in der Region.

Nicht jeder Beatmete hat einen ganz schweren Verlauf

52 mit dem Coronavirus infizierte Patienten werden derzeit stationär im Schwarzwald-Baar-Klinikum behandelt, hinzu kommen vier Verdachtsfälle, so Kliniksprecherin Sandra Adams. 16 dieser Patienten müssen beatmet werden – wobei der Intensivmediziner Sebastian Russo mit einem häufigen Irrtum aufräumte: Nicht jeder Patient, der beamtet wird, hat gleichzeitig einen ganz schweren Verlauf der Lungenkrankheit. Insgesamt seien es nur etwa fünf Prozent der Corona-Infizierten, die tatsächlich ganz schwer erkrankten. In den allermeisten Fällen gelinge die Genesung. Fünf Menschen mit Covid-19 starben bereits am Schwarzwald-Baar-Klinikum – zwei davon aus dem Raum Rottweil, die anderen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis und damit in die Kreisstatistik von Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh einfließend.

Doch ist das Personal am Klinikum überhaupt noch ausreichend mit Schutzkleidung versorgt? "Es ist einfach knapp", so Sandra Adams, wenngleich aktuell noch ausreichend Masken, Schutzkittel und Co. vorhanden seien. Der Bestand entwickle sich dynamisch, viele Nachbestellungen laufen – doch ob und wann tatsächlich geliefert wird, steht in der aktuellen Situation nie wirklich ganz klar fest.

Auf die wachsende Zahl der Infektionen im Kreis hat man auch seitens des Klinikums reagiert. Die im Normalbetrieb 70 Intensivbetten, davon zehn in Donaueschingen, können im Extremfall auf etwa 100 aufgestockt werden. Gleiches gilt für die Beatmungsplätze – hier kann man im Notbetrieb mit 133 Plätzen dienen, wovon 90 für die invasive Beatmung geeignet seien, so Adams. Der Arbeitsalltag am Klinikum ändere sich laufend und werde den aktuellen Gegebenheiten angepasst, machten Russo und Adams klar.

Friseur setzt bei Kunden weiter die Schere an

Und auch im Landratsamt ist kaum mehr etwas, wie es vorher war im Arbeitsalltag. Deutlich machte das vor allem Arnold Schuhmacher von der Unteren Katastrophenschutzbehörde während des Pressegesprächs. Die komplette Stabsarbeit musste bedarfsgerecht neu organisiert werden – Krisenpläne gibt es freilich, doch die Coronakrise ist offenbar mit keinem bislang vorstellbaren Krisenszenario wirklich vergleichbar. Der Verwaltungsstab 6, der sich dem Thema Gesundheit widmet, ist derzeit extremst belastet. Viele Mitarbeiter der Behörde wurden deshalb angesichts der besonderen Lage diesem zugeteilt. Das A und O bei all dem: die Kommunikation und die enge Verzahnung mit allen möglichen Organisationen, der Klinik, und den Rettungsdiensten. Verbindungspersonen wirken hier als Bindeglied. Und die täglichen Besprechungen, anfangs im Sitzungssaal mit dem gebührenden Abstand, jetzt häufig digital und telefonisch, ist unverzichtbar geworden. Denn täglich wird nachjustiert.

Wie eng und notwendig diese Zusammenarbeit ist und sein muss, betonte auch Landrat Sven Hinterseh während der Konferenz. Froh ist er, dass in dieser seltsamen Zeit auch ein Großteil der Bürger des Landkreises einsichtig ist und sich an die erlassenen Verordnungen hält.

Das verdeutlichte für die Stadt Villingen-Schwenningen auch Pressesprecherin Oxana Brunner. Sie allerdings wusste auch von Ausreißern zu berichten – und nicht alle wurden geahndet, da in die Kontrolle auch Security-Dienste eingebunden sind, deren Mitarbeitern ein solches Mittel nicht zur Verfügung steht. Ebenso bemerkenswerte Vorfälle: Ein Friseur auf Hausbesuchen oder ein Nagelstudio, das trotz entsprechender Verordnung noch Kunden bedient haben soll.

Wie schwer die Verordnungen gerade Unternehmer und dabei besonders auch kleine Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomen und Dienstleister trifft, ist der Stadtverwaltung bewusst. Mit der Internetseite www.handeln-fuer-vs.de und entsprechender Menpower an der Telefonzentrale davon seitens der Stadt versucht Villingen-Schwenningen deren Not zu lindern. Gleichzeitig kümmert sich eine Plattform für Nachbarschaftshilfe darum, Helfer und Bedürftige zusammenzubringen – das Ungleichgewicht ist noch hoch, auf die 70 Helfer, die sich gemeldet haben, kamen bislang nur neun Abrufe. Gut möglich jedoch, dass diese Zahl in den kommenden ­Wochen noch steigt – abhängig dürfte das auch von der weiteren Entwicklung der Fallzahlen in der Region sein.

Und wie kommt man jetzt raus aus diesem ganzen Ausnahmezustand, hin in den "ganz normalen" Alltag? Landrat Sven Hinterseh konnte in Sachen "Exit-Strategie" noch keinen Plan präsentieren – um diesen festlegen zu können, müsse man erst einmal die aktuelle Entwicklung in der nächsten Zeit abwarten, machte der Landrat, mitten im Krisenmodus, deutlich.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April, stellte das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in seiner Statistik, die der Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh auch bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag präsentierte, 254 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest.

Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt drei Personen steigt – Einzelheiten zum Gesundheitszustand oder möglichen Vorerkrankungen des Verstorbenen machte die Behörde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

48 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April, 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar-Klinikum überwiesen. Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 in Villingen-Schwenningen (davon 21 Personen genesen), 35 (7) in Blumberg, 23 (7) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (4) in Königsfeld, zwölf in Bad Dürrheim (2), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (1), 13 in St. Georgen (2), sechs in Bräunlingen (1), vier in Triberg (1), vier in Brigachtal (1), jeweils zwei in Dauchingen (1), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts.

Weitere Informationen: Um wichtige gesundheitliche Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, hat das Gesundheitsamt des Landkreises eine Hotline eingerichtet, Telefon: 07721/9 13 71 90. Sie ist auch am Wochenende von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April stellte das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in seiner Statistik, die der Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh auch bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag präsentierte, 254 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest.

Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt drei Personen steigt – Einzelheiten zum Gesundheitszustand oder möglichen Vorerkrankungen des Verstorbenen machte die Behörde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

48 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in VS-Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar Klinikum überwiesen. Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 in Villingen-Schwenningen (davon 21 Personen genesen), 35 (7) in Blumberg, 23 (7) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (4) in Königsfeld, zwölf in Bad Dürrheim (2), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (1), 13 in St. Georgen (2), sechs in Bräunlingen (1), vier in Triberg (1), vier in Brigachtal (1), jeweils zwei in Dauchingen (1), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts.

Weitere Informationen: Um wichtige gesundheitliche Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, hat das Gesundheitsamt des Landkreises eine Hotline eingerichtet, Telefon: 07721/9 13 71 90. Sie ist auch am Wochenende von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April, stellte das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in seiner Statistik, die der Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh auch bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag präsentierte, 254 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest.

Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt drei Personen steigt – Einzelheiten zum Gesundheitszustand oder möglichen Vorerkrankungen des Verstorbenen machte die Behörde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

48 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April, 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar-Klinikum überwiesen. Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 in Villingen-Schwenningen (davon 21 Personen genesen), 35 (7) in Blumberg, 23 (7) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (4) in Königsfeld, zwölf in Bad Dürrheim (2), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (1), 13 in St. Georgen (2), sechs in Bräunlingen (1), vier in Triberg (1), vier in Brigachtal (1), jeweils zwei in Dauchingen (1), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts.

Weitere Informationen: Um wichtige gesundheitliche Fragen der Bevölkerung beantworten zu können, hat das Gesundheitsamt des Landkreises eine Hotline eingerichtet, Telefon: 07721/9 13 71 90. Sie ist auch am Wochenende von 8 bis 16 Uhr geschaltet.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Weiterhin breitet sich das Coronavirus im Schwarzwald-Baar-Kreis aus. Am Donnerstag, 2. April, stellte das Gesundheitsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in seiner Statistik, die der Gesundheitsamtsleiter Jochen Früh auch bei der Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag präsentierte, 254 bestätigte Coronavirus-Fälle im Schwarzwald-Baar-Kreis fest.

Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt drei Personen steigt – Einzelheiten zum Gesundheitszustand oder möglichen Vorerkrankungen des Verstorbenen machte die Behörde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

48 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April, 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar-Klinikum überwiesen. Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 in Villingen-Schwenningen (davon 21 Personen genesen), 35 (7) in Blumberg, 23 (7) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (4) in Königsfeld, zwölf in Bad Dürrheim (2), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (1), 13 in St. Georgen (2), sechs in Bräunlingen (1), vier in Triberg (1), vier in Brigachtal (1), jeweils zwei in Dauchingen (1), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts.

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Ein weiterer Todesfall, eine über 75-jährige Person, war zu beklagen, so dass die Zahl der Todesfälle auf insgesamt drei Personen steigt – Einzelheiten zum Gesundheitszustand oder möglichen Vorerkrankungen des Verstorbenen machte die Behörde aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht.

48 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen. In der von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen zentralen Corona-Ambulanz an der Tennishalle in VS-Schwenningen wurden am Mittwoch, 1. April 62 Patienten behandelt, von 55 Personen wurde ein Abstrich genommen und drei Patienten wurden an das Schwarzwald-Baar Klinikum überwiesen. Von den bisher bestätigten Fällen wurden 110 in Villingen-Schwenningen (davon 21 Personen genesen), 35 (7) in Blumberg, 23 (7) in Donaueschingen, 15 in Hüfingen, zehn (4) in Königsfeld, zwölf in Bad Dürrheim (2), acht in Niedereschach, sieben in Furtwangen (1), 13 in St. Georgen (2), sechs in Bräunlingen (1), vier in Triberg (1), vier in Brigachtal (1), jeweils zwei in Dauchingen (1), Schonach und Tuningen, ein Fall in Mönchweiler gemeldet.

Die betroffenen Personen sind zu Hause isoliert. Eine Aufhebung der Isolation erfolgt erst nach Gesundung und nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts.

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