Die Stadt sammelt derzeit Interessenten an einem Grundstück im Gebiet Madenwald.Foto: Wegner Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Etliche Interessenten

"Etliche Interessenten" gibt es nach Angaben der Stadt Schramberg an Grundstücken im neuen Gewerbegebiet Madenwald in Sulgen.

Schramberg. Da sich schon etliche Interessenten gemeldet hätten, empfiehlt Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr jetzt weiteren Gewerbetreibenden, die sich dort ansiedeln wollen, mit der Wirtschaftsförderung "ganz schnell Kontakt aufzunehmen".

Die Stadt freue sich, mit dem Madenwald wieder Flächen gerade auch für kleinere Betriebe anbieten zu können, heißt es in der Mitteilung weiter. Insgesamt umfasst das Gebiet – auf dem in Teilen die frühere Gärtnerei Profft, später Längle – stand, eine Fläche von 25 700 Quadratmetern.

Im Bereich einer Geschossflächenzahl von 1,2 kostet ein Quadratmeter 62 Euro, bei einer Geschossflächenzahl von 2,4 müssen Käufer mit 84 Euro je Quadratmeter inclusive Erschließung und Entwässerung.

Eine gut gelaunte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr hatte im vergangenen Jahr beim Vor-Ort-Termin an den Spatenstich im November 2019 erinnert, hatte unsere Zeitung berichtet. Sie sei stolz und danke allen Beteiligten, dass trotz des dazwischen liegenden Winters nur sieben Monate später die Erschließung bis auf ein paar kleine Restarbeiten abgeschlossen worden seien. Zur Verfügung stünden jetzt 1,7 Hektar Fläche für die Ansiedlung von Gewerbefirmen und weitere 0,7 Hektar Mischgebiet für nicht störende Handwerks- und Industriebetriebe.

Da im Gegensatz zur Wohnbebauung keine Parzellen festgelegt seien, da im Vorfeld ja nicht klar sei, wie viel Fläche die einzelnen interessierten Gewerbebetriebe benötigen würden, sammle die Wirtschaftsförderung der Stadt, so beschreibt Eisenlohr das Vorgehen, die Interessensbekundungen und stelle sie dann im Gemeinderat vor. Dieser entscheide darüber, welche potenziellen Käufer zum Zuge kämen. Hier ergeb sich so etwas wie ein Tetris-Spiel: Die Interessenten meldeten die Größe, die sie gerne erwerben möchten, die Wirtschaftsförderung versuche im Anschluss, möglichst viele Wünsche zu erfüllen. Deshalb sei jetzt noch nicht absehbar, wie viele Käufer es am Ende tatsächlich gebe. "Wir gehen aber davon aus, dass es mehr Interessenten als Flächen geben wird", so Eisenlohr auf Nachfrage.

Interessenten, so die Stadt, können sich bis Sonntag, 7. Februar, am besten per E-Mail bei Rainer Bernhardt vom Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung, Rainer.Bernhardt@schramberg.de, oder per Telefon unter 07422/2 92 37 melden.

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