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Schramberg Erstmal einleben im Schwäbischen

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Trägervereins-Vorsitzender Eberhard Pietsch (Zweiter von rechts) überreicht der neuen Lebenshilfe-Geschäftsführerin Heidemarie Hofmann-Princ zum Einstand einen Blumenstrauß. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Mit der Übergabe der Amtsgeschäfte des langjährigen Geschäftsführers Klaus-Dieter Geißler an Heidemarie Hofmann-Princ zum Jahresbeginn hat bei der Lebenshilfe im Kreis Rottweil eine neue Ära begonnen.

Schramberg-Waldmössingen. Nun erfolgte in der Erlebnisgaststätte "Zum Frieder" in Waldmössingen vor Vertretern der Trägervereine, der Städte Schramberg und Oberndorf, des Landratsamts Rottweil und Mitarbeitern der Werkstätten die offizielle Amtseinführung.

Wie Schrambergs Trägervereins-Vorsitzender Eberhard Pietsch betonte, bedeute der Geschäftsführerwechsel ein wichtiges Ereignis und Zeitabschnitt im Unternehmen der Lebenshilfe.

1975 sei in Heiligenbronn in der alten Schule die erste Werkstatt mit 30 Arbeitsplätzen in Betrieb gegangen. Diese Zahl sei in den Folgejahren bis auf 80 aufgestockt worden. 1994 sei der Umzug von Heiligenbronn nach Waldmössingen, dem heutigen Standort der Lebenshilfe gGmbH, erfolgt. Gleichzeitig seien die neu errichteten Werkstätten in Rottweil mit 80 Plätzen und in Waldmössingen mit 120 Plätzen in Betrieb gegangen, blickte Pietsch zurück.

Eine umfassende Neuorganisation sei 1998 mit Geschäftsführer Klaus-Dieter Geißler gelungen, der nun auf eine 20-jährige erfolgreiche Arbeit zurückblicken könne. In all den Jahren habe die Lebenshilfe ihren Mann und ihre Frau gestanden und Inklusion ernst genommen. Der Einrichtung sei es wichtig gewesen, von der heimischen Wirtschaft mit Aufträgen versorgt zu werden. Selbst in der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 hätten die Firmen Treue bewiesen.

Die Suche nach einem neuen Werkstattleiter sei nicht einfach gewesen. "So etwas kann man ja nicht studieren, da muss man sich in vielen Bereichen auskennen", machte der Vorsitzende deutlich. Mit Heidemarie Hofmann-Princ habe der Aufsichtsrat bestimmt eine gute Entscheidung getroffen. Er sei sich sicher, dass die aus der Nähe Osnabrücks gebürtige neue Geschäftsführerin sich im Schwäbischen einleben und wohl fühlen werde, mutmaßte Pietsch.

Kreissozialdezernent Bernd Hamann sprach von vielen Bereichen, in denen sich der Landkreis und die Lebenshilfe begegnet seien. Eine jahrelange gute und ehrliche Zusammenarbeit zeichne sie in der Behindertenhilfe aus. Darauf dürften beide Seiten stolz sein und das sei nicht zuletzt der Verdienst von Geißler, sagte Hamann.

Auch Oberbürgermeister Thomas Herzog versicherte, die Stadt stehe seit Jahren hinter der Einrichtung und in allen Stadtteilen werde Inklusion gelebt. Er bot der neuen Geschäftsführerin an, sich alsbald in seinem Dienstzimmer auszutauschen.

Mitarbeiter der Werkstatt geben viel Rückhalt

Heidemarie Hofmann-Princ freute sich über die zahlreichen Gäste. Die Gesellschaft müsse gemeinsam funktionieren und auf die Bedürfnisse der Menschen mit Handicap eingehen. Freizeiten seien weiter zu entwickeln und die Teilhabe müsse am Wohnort realisiert werden. Da könne Kraft für den Alltag in der Werkstatt geschöpft werden.

Eine Beeinträchtigung ziehe große Kreise, die Mitarbeiter in der Werkstatt seien der nächst gelegene Rückhalt der Betroffenen. Sie zolle der Lebenshilfe Respekt, wie sie heute da stehe. Durch das Bundesteilhabegesetz werde Inklusion gefördert und Menschen mit Behinderung aus der sozialen Ecke geholt. Da müsse die Lebenshilfe auf die Herausforderungen gewappnet sein. Ein wichtiges Ziel sei, zu sehen, was gewünscht werde, schloss sie.

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