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Rottweil "Direkt vom Hof"

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Foto: © monticellllo – adobe.stock.com" Foto: Schwarzwälder Bote

Drei Landkreise, ein Vorhaben: die Direktvermarktung zu stärken. Die Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar und Tuttlingen präsentieren den neuen regionalen Einkaufsführer "Direkt vom Bauernhof" und unterstützen damit Bauern in der Region.

Kreis Rottweil. D er kulinarische Wegweiser durch die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg bietet laut Pressemitteilung einen informativen Überblick über zahlreiche Direktvermarkter, Hofläden, Mühlen, Wochenmärkte und die Bauerngastronomie. Aufgeführt werden zudem Erlebnisangebote für Schulklassen, Attraktionen des ländlichen Tourismus und regionale Highlights.

Regionale Produkte sind heute wieder gefragter denn je und erleben nicht zuletzt durch die Corona-Krise, diverse Lebensmittelskandale und ein verstärktes Interesse an den Themen Tierhaltung und Tierwohl eine Renaissance. Viele Menschen möchten wissen, woher die Lebensmittel, die sie konsumieren kommen. Sie schätzen die Nähe zu regionalen Erzeugern und Händlern, sie stärken mit ihrem Kaufverhalten die In­frastruktur vor Ort und leisten einen wichtigen Beitrag im Zeichen des Klimawandels.

Zur Unterstützung des regionalen Lebensmittelmarktes haben die drei Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Tuttlingen gemeinsam mit dem Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg den Einkaufsführer "Direkt vom Bauernhof" entwickelt. Dieser wird zum dritten Mal aufgelegt. Neben landwirtschaftlichen Betrieben, werden weitere Vermarkter, Bauern- und Wochenmärkte sowie Mostereien und Obstannahmestellen aufgeführt. Auf diese Weise erfahren Streuobstwiesen- und Gartenbesitzer, wo sie ihre Ernte zu Saft pressen lassen können.

Ob Fleisch, Eier, Suppenhühner, Kartoffeln, Gemüse, Linsen, Äpfel oder auch Verarbeitungsprodukte wie Brot, Speck, Bauernbratwürste, Käse, Säfte, Fruchtaufstriche, selbst erzeugte kaltgepresste Öle – die Landwirte aus den drei Landkreisen bieten Nahversorgung in großer Vielfalt. Insgesamt präsentieren mehr als 90 Betriebe sich und ihre Spezialitäten.

Passend zur Corona-Krise hätten viele landwirtschaftliche Betriebe inzwischen Verkaufsautomaten, gefüllt mit Produkten vom Bauernhof, aufgestellt. Kunden können nicht nur Eier, Nudeln, Wurstdosen oder Brot erwerben. Auf Knopfdruck gibt es auch an einigen mit Hightech-Kühlung ausgestatteten Automaten hausgemachte Grill-Würstchen oder Steaks, die aus eigener Schlachtung stammen. Am 24-Stunden-Verkaufsautomat können Kunden schnell, bequem und zeitlich flexibel Lebensmittel einkaufen. Den Landwirten liege auch das Tierwohl am Herzen. So liegen beispielsweise mobile Geflügelställe im Trend. Dies sei eine tiergerechte und praktikable Haltungsform für Legehennen und Mastgeflügel. Diese Wohnwagen für Hühner sind komfortabel eingerichtet, mit Sitzstangen, Futtertrögen und Nestern zum Eierlegen. Zudem bieten sie den Hennen die Möglichkeit zum Auslauf an der frischen Luft.

Die Broschüre trage nun der steigenden Nachfrage nach regionalen und qualitativ hochwertigen Erzeugnissen aus der heimischen Landwirtschaft Rechnung und unterstütze die Direktvermarkter.

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