Solche Anzeigetafeln könnten helfen, dass innerorts nicht zu schnell gefahren wird. Foto: Albert Bantle

Um Verkehrsthemen ging es im Ortschaftsrat in Fischbach. Im Vogelsang finden auch immer wieder Radarkontrollen statt. Doch auch elektronische Tafeln, die die Geschwindigkeit anzeigen, helfen, den Verkehr zu verlangsamen.

Im Zuge der Diskussion bezüglich der durch den Straßenverkehr verursachten Lärmbelästigung im Bereich der Landesstraße 181 in Fischbacher Vogelsang wurden auch die dort immer wieder zu verzeichnenden Radarkontrollen angesprochen.

 

Aus den Reihen der Zuhörer regte Herbert Schlenker an, statt der für den Autofahrer kostenintensiven Radarkontrollen im Vogelsang und auch an anderen neuralgischen Straßen in der Gemeinde dauerhaft Geschwindigkeitsanzeigetafeln zu installieren.

Viele Autofahrer würden oft gar nicht bemerken, dass sie etwas zu schnell unterwegs sind und bremsen sofort ab, wenn sie die Anzeigetafel entsprechend aufleuchtet. Vor diesem Hintergrund könnte er sich vorstellen, dass die Gemeinde einige solcher Anzeigetafeln anschafft.

Armin Müller will eine Tafel spendieren

„Das hilft, und an dem Geld geht die Gemeinde nicht kaputt“, so die Überzeugung Schlenkers, der selbst kein Betroffener sei, da er mit in seinem Auto stets mit Tempomat, also einem entsprechenden Geschwindigkeitsregler, unterwegs sei.

Ortschafts- und Gemeinderat Armin Müller unterstützte Herbert Schlenker. Mit Blick auf die aktuell in der Schamberger Straße installierte Anzeigetafel, wäre er sogar bereit eine solche Tafel zu spendieren, wenn diese 150 Meter weiter abwärts, also vor der Ein- und Ausfahrt in das Neubaugebiet „Steigäcker“ dauerhaft installiert würde.

Ortsbaumeister Hartmut Stern vermeldete, dass im Haushaltsplan der Gemeinde, auch „ohne die heutige Sitzung“ Geld für neue Anzeigetafeln vorgesehen ist.

Ortsvorsteher Peter Engesser befürchtet jedoch, dass wenn die Anzeigetafeln in einer Straße der Gemeinde dauerhaft installiert bleibt, neue Begehrlichkeiten geweckt werden. „Dann kommt jeder und will in seiner Straße eine solche Tafel“, ist Peter Engesser überzeugt.