Das Redaktionsteam bringt wieder die Zeitung heraus, die einen wichtigen Stellenwert im Triberger Fasnetgeschehen einnimmt. Den Schreibern ist Verwunderliches zu Ohren gekommen. Am Freitag ist die Postille zum ersten Mal im Museum und ab Samstag beim Verkauf von Haus zu Haus erhältlich.
Seit dem Jahr 1986 gibt es in Triberg die närrischen Radautrommler, gegründet von einigen AH-Handballern.
Zehn Jahre später gab es erstmals die Narrenzeitung „Der Radautrommler“. Auch heuer kommt das Blatt mit allerlei lustigen Geschichten aus dem Stadtgeschehen wieder heraus.
So gehört die närrische Zeitung mittlerweile fest zum närrischen Angebot in der Wasserfallstadt. Von Anfang an war der Triberger Grafiker und Künstler Werner Oppelt dabei – er sorgte mit seinen bissigen Karikaturen für viel Spaß.
Den Machern stehen Künstler zur Seite
Mittlerweile greifen die Radautrommler auf verschiedene Künstler zurück. Auch viele langjährig tätige „Dichter und Denker“ tragen zum Gelingen der närrischen Zeitschrift für die „fünfte Jahreszeit“ bei. Und nachdem die Macher der Aufsehen erregenden närrischen Postille „Der Radautrommler“ im vergangenen Jahr gar vor dem Narrengericht der Oberstadt standen und sich rechtfertigen mussten, weshalb es im Jahr 2021 keine närrische Pflichtlektüre gegeben hat, ist es den Trommlern eine Pflichtaufgabe, dass dies nicht mehr vorkommen soll.
Die ersten Exemplare liegen druckfrisch vor
Derzeit liegen die ersten Exemplare des „Radautrommlers“ druckfrisch vor. Natürlich haben die Verantwortlichen um Martin Burkert, Tambour Patrick Pollmüller und Michael Mickeleit wieder Verwunderliches rund um die Wasserfallstadt zu bieten – unter anderem geht es um Wespenadler und Schreibussarde, um Holzgewinnung und ähnlich kuriose Dinge. Und – nein, es wird nicht gegendert.
Und wenn am Freitag, 2. Februar, ab 18 Uhr das Schwarzwaldmuseum seine Pforten öffnet, um die neue Ausstellung fastnachtlicher Figuren der Raumschaft vorzustellen, werden danach ab 19 Uhr die ersten Exemplare „über den Tresen“ gehen.
Närrischer Frühschoppen im Schwarzwaldmuseum
Am Samstag, 3. Februar, werden die Mitglieder den „Radautrommler“ im Städtle von Haus zu Haus verkaufen – „denn es gibt in diesem Jahr keinen Stand“, verdeutlichten sie. Restexemplare könne man dann noch bei der örtlichen Volksbank-Filiale erstehen.
Am Samstag, 10. Februar, laden die Trommler darüber hinaus ins Schwarzwaldmuseum zum närrischen Frühschoppen bei Manfred Musat und seiner Familie ein. Dann wird es in der Wasserfallstadt wieder laut – und es grüßen die Trommler mit „Balla – Balla – AH“.