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Polizeihochschule 18,5 Millionen teurer Neubau übergeben

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Über eine Brücke betritt man das neue Gebäude "T" der Polizei-Hochschule. Foto: Moser

Villingen-Schwenningen - Man riecht noch frisches Holz und Linoleum, wenn man die langen Gänge des neuen Gebäude "T" der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen entlanggeht. Durch die raumhohen Fenster flutet Tageslicht in die Hörsäle und Büros, in denen teilweise schon gearbeitet und studiert wird. Denn pünktlich zum Start des Wintersemesters ist der 18,5 Millionen Euro teure Neubau fertiggestellt worden.

Etwa anderthalb Jahre Bauphase gehen damit zu Ende – Zeit für den Präsidenten der Polizei-Hochschule Villingen-Schwenningen, Martin Schatz, einmal tief durchzuatmen. "Hipp, hipp, hurra! Wir haben es geschafft", beschreibt er bei der feierlichen Übergabe des Neubaus seine Gefühlslage. Zu diesem durfte Schatz hohen Besuch im neuen Gebäude "T" begrüßen: Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl, Finanzministerin Edith Sitzmann und Thomas Steier, der als Amtsleiter von "Vermögen und Bau" in Konstanz das Bauvorhaben betreute, waren gekommen, um den Neubau feierlich zu übergeben.

Neubau bringt Entlastung

"Die Anzahl von Glückshormonen, die den Innenminister im Moment erfüllen, ist fast nicht zu übertreffen", begann Strobl sein Grußwort. Er freute sich, dass die Studierenden den Neubau bereits beziehen konnten, der aus seiner Sicht eine enorme Entlastung darstellt. In den Vorjahren sei man ja in Villingen-Schwenningen "immer ein bisschen über Volllast gefahren", erinnert er sich – mit einer Hochschule, die ursprünglich für 800 Studenten konzipiert wurde.

Präsident Schatz pflichtet ihm bei: Das neue Gebäude sei – genauso wie die anderen Veränderungen, die teilweise noch im Gange sind – "dringend notwendig" gewesen. Konkret sind diese weiteren Maßnahmen die Erweiterung der Parkflächen vor Ort, der Bau einer neuen Raumschießanlage und die Ausdehnung der Mensa, welche derzeit noch fertiggestellt wird.

120 vorgefertigte Holzmodule

Finanzministerin Sitzmann betonte, dass man mit dem Neubau "etwas Innovatives" geschaffen habe – und das, ohne dass etwas schiefgegangen sei. Neben der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach lobte sie auch, dass das dreigeschossige Gebäude aus insgesamt 120 vorgefertigten Holzmodulen zusammengesetzt wurde. Diesem Lob schloss sich auch Detlev Bührer, Villingen-Schwenningens Erster Bürgermeister, an. Es sei erklärtes Ziel der Stadt, den Holzbau voranzutreiben, weshalb für ihn diese Bauweise besonders positiv sei.

Das verwendete Modulsystem wurde vor allem aus Zeitgründen gewählt, erklärt Architekt Michael Scheurer. Damit konnte der gesamte Rohbau von Oktober bis Dezember 2019 innerhalb von zwölf Wochen errichtet werden – bei laufendem Vorlesungsbetrieb. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, findet Hochschul-Präsident Schatz: "T" wie "tadellos, toll, traumhaft – all diese Worte passen zu unserem neuen Gebäude."

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