Stadt Horb und die Feuerwehr sagen, wie der aktuelle Stand ist und warnen vor Gefahren im Uferbereich.
Rasend schnell bewegt sich das Wasser in Neckar in Horb. Die Wasserhöhe ist am Freitagvormittag beachtlich. Und auch in Mühringen stieg der Pegel zwischenzeitlich deutlich.
Die Stadt Horb gibt nun eine Lageeinschätzung. „In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, gegen 1 Uhr, überschritten die Pegel von Eyach und Neckar die Hochwassermeldemarken. Dies löst eine Benachrichtigung des Einsatzleiters vom Dienst der Feuerwehr Horb aus“, antwortet sie auf Nachfrage unserer Redaktion in einer Pressemitteilung.
Wie wurde gehandelt?
Die Stadt informiert: Aufgrund der Lage wurden durch der Einsatzleiter vom Dienst verschiedene Punkte an Eyach (zusammen mit dem Mühringer Abteilungskommandanten Michael Kramer) und am Neckar zur Kontrolle angefahren, nach der Lagebeurteilung vor Ort wurden keine weiteren Einsatzmaßnahmen durch die Feuerwehr getroffen.“
Gegen circa 4 Uhr in der Nacht konnten die Kontrollen laut Stadt und Feuerwehr Horb eingestellt werden, „da die Pegelstände begannen zu stagnieren beziehungsweise zu sinken und die Abflussmengen konstant blieben (keine weiter Aufstauung der Flüsse)“. Mühringens Ortsvorsteher Eckhard Lacher sagt im Gespräch mit unserer Redaktion über seinen von Hochwasser schon oft geplagten Ort: „Der Pegelstand bereitet zum Glück keine Sorgen. Mein Feuerwehr-Kommandant hat mir heute Morgen gesagt, dass er mich absichtlich nicht geweckt hat, weil keine Gefahr drohte.“
Wie ist der aktuelle Stand?
Freitag um 12 Uhr war nur noch der Neckar auf einem meldepflichtigen Pegelstand, die Eyach war bereits wieder unter den Wert der Hochwassermeldeordnung gefallen.
Wie sind die Prognosen?
Für die nächsten Tage sei laut Deutschem Wetterdienst teilweise noch Regen vorhergesagt, dieser führe aber laut Pegelvorhersage der Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg nicht mehr zum Anstieg der Flüsse, so die Pressestelle der Stadt.
Wo sind die Gefahren?
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass weiterhin beim Aufenthalt im Uferbereich absolute Vorsicht geboten ist! „Durch den aufgeweichten Boden besteht Abrutschgefahr an Uferböschungen, dazu kommt das Hochwasser führende Flüsse eine massive Fließgeschwindigkeit haben, die Personen mitreißen können und die die Rettung der Verunfallten erschweren kann.“