Im Slalom und Riesenslalom hat Rouven Ackermann am Wochenende zweimal den ersten Platz ergattert.
Der Parasportler Rouven Ackermann (RSKV Tübingen) aus Marschalkenzimmern hat am Wochenende in Brand (Österreich) ein sehr erfolgreiches FIS-Rennen im Para-Ski alpin erlebt.
Der 25-Jährige schnappte sich im Brandnertal zuletzt gleich zwei erste Plätze. Im Slalom und im Riesenslalom belegte Ackermann in der Kategorie der sitzenden Herren beides Mal Rang eins.
Landsmann ist ihm direkt auf den Fersen
Im Slalom schaffte er den ersten Durchgang in einer Zeit von 37,47 Sekunden, in Durchgang zwei waren es 37,64. Insgesamt kam er so auf eine Zeit von 1:15,11 Minuten. Dicht gefolgt war er dabei von Landsmann Leon Gansert, den er am Ende auf Platz zwei verwies.
Im Riesenslalom war Ackermann dominant. Auch hier war sein erster Durchgang schneller. Für den ersten Lauf brauchte der 25-Jährige, der dem deutschen Para Ski alpin Team angehört, 39,66 Sekunden, für den zweiten 42,30. So fehlten dem Konkurrenten aus der Schweiz am Ende sogar drei Sekunden.
In den nächsten Wochen nimmt Rouven Ackermann, der von Geburt an querschnittsgelähmt ist, bei den Weltcups in Hopfgarten, Wildschönau (beides in Österreich) und Kranjska Gora (Slowenien) teil. Hier soll die Formkurve weiter steil nach oben gehen.