Die Verkehrssituation an der Aistaiger Straße in Sigmarswangen war erneut Thema im Ortschaftsrat. Ein Bürger beklagte die mangelnde Disziplin von Autofahrern.
Ein Dauerthema der vergangenen Jahre kam im Ortschaftsrat Sigmarswangen erneut auf den Tisch: Die Verkehrssituation bei der Kirche und fehlende Straßenmarkierungen zur Erhöhung der Sicherheit prangerte ein Mitbürger bei den Bürgerfragen an.
Er klagte über erhöhte Geschwindigkeit und mangelnde Disziplin der Kraftfahrer beim Blinken und Einordnen und bat um geeignete Gegenmaßnahmen. Auch der Verkehrsspiegel gegenüber von der Ausfahrt vom Parkplatz beim Dorfladen werde regelmäßig ignoriert.
Ratsmitglied Heinz Schmidt stufte die Ecke an der Kirche als gefährlich ein, Klaus Kerner sprach von mehreren Verkehrsunfällen, die sich bereits ereignet hätten. Ortsvorsteherin Sabine Breil meinte, Blechschäden würden in der Unfallstatistik im Gegensatz zu Personenschäden nicht erfasst.
Ortsvorsteherin hofft auf Verbesserungen
Sie verwies auf die Verkehrsschau vom Frühsommer, die trotz wiederholter Schilderung des Gefahrenpotenzials keine Veränderung bewirkt habe. Die Verwaltung habe keine Handhabe, da es sich bei der Ortsdurchfahrt um eine Kreisstraße handle.
Der Fragesteller forderte auch eine Trennlinie an der Einmündung der kommunalen Aistaiger Straße in die Kreisstraße. Breil erklärte, der Ortsteil habe im Rahmen Haushalts für 2024 eine Planungsrate zur Verbesserung beantragt.