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Offenburg Nach Messerattacke: Demonstrationen bleiben ruhig

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Zwei Demonstrationen in der Offenburger Innenstadt anlässlich der tödlichen Messerattacke auf einen Arzt vorige Woche verliefen am Samstagnachmittag weitgehend ruhig und nahezu friedlich. Foto: Braun

Offenburg -  Nach der tödlichen Messerattacke eines 26 Jahre alten Asylbewerbers auf einen Arzt in Offenburg haben sich am Samstag mehrere Menschen zu Demonstrationen versammelt. Die Alternative für Deutschland (AfD) hatte zu einer Mahnwache aufgerufen. Sie fordert den Rücktritt von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (CDU). Die Linke Jugend hatte daraufhin eine Gegendemonstration angemeldet.

Beide Seiten seien am Nachmittag auf dem Marktplatz in Offenburg zusammengetroffen - mit jeweils rund 300 Teilnehmern, sagte ein Polizeisprecher. Es sei friedlich geblieben. Hintergrund ist ein Messerangriff, bei dem am Donnerstag ein Arzt in einer Praxis starb.

Ein 26-Jähriger aus Somalia soll den Mediziner in Offenburg getötet und eine Mitarbeiterin verletzt haben. Das Motiv war noch unklar. Offenburgs Oberbürgermeisterin hatte nach der Tat zur Besonnenheit aufgerufen. "Dass das Tötungsdelikt in unmittelbarer Nähe die Offenburger Bürgerinnen und Bürger bewegt, ist nachvollziehbar und menschlich", hatte Schreiner erklärt. "Doch gerade deshalb appelliere ich an die Offenburger Bürgerschaft, sich besonnen zu verhalten und von Pauschalisierungen abzusehen."

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